Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bank

In diesen Tagen diskutieren Anleger besonders gerne eine mögliche Fusion zwischen der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001). Auch weil es sonst keine spannenderen Themen zu geben scheint.

Die jüngsten Geschäftszahlen der Deutschen Bank haben schließlich niemanden wirklich vom Hocker reißen können, obwohl das einstige Aushängeschild des deutschen Bankenmarktes in 2018 endlich wieder einen Gewinn verbuchen konnte. Zwar sprach Konzernchef Christian Sewing davon, dass die Rückkehr in die Gewinnzone zeige, dass die Deutsche Bank auf dem richtigen Weg sei. Allerdings gab es im Schlussquartal 2018 den nächsten Rückschritt.

Zwischen Oktober und Dezember wurde ein Verlust von 409 Mio. Euro ausgewiesen. Der auf Anteilseigner der Deutschen Bank entfallende Verlust nach Steuern betrug 425 Mio. Euro. Auch das Jahresplus von 341 Mio. Euro überzeugte nicht, der den Anteilseignern zurechenbare Gewinn von 267 Mio. Euro noch weniger. Zudem schrumpften die Erträge auf Gesamtjahressicht um 4 Prozent auf 25,3 Mrd. Euro.

FAZIT. Die jüngsten Geschäftszahlen und der Ausblick haben gezeigt, dass die Deutsche Bank noch viel Arbeit vor sich hat. Die Erfolge wirken einmal mehr minimal, so wie die geplante Dividende von 0,11 Euro beispielsweise. Zumindest bleibt die Hoffnung auf eine Kurserholung der Deutsche-Bank-Aktie erhalten. Alte Rechtsfälle werden abgearbeitet, während in diesem Jahr der Kampf gegen die zu hohen Kosten noch weiter intensiviert werden soll. Und vielleicht kommt die Fusion mit der Commerzbank doch noch.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Deutsche-Bank-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX5T44 / ISIN: DE000HX5T442) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX5T2K / ISIN: DE000HX5T2K0) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bank

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[…] Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) kommt voran – beim Stellenabbau. Bis Dezember 2018 lag sie bei unter 92.000 Beschäftigten. Somit konnte sie schneller als gedacht […]

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[…] alles andere als einfach. Zwar konnte das Institut für 2018 nach drei Jahren endlich wieder einen Gewinn ausweisen, das Vertrauen des Marktes hat die Deutsche Bank damit längst noch nicht […]

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[…] alles andere als einfach. Zwar konnte das Institut für 2018 nach drei Jahren endlich wieder einen Gewinn ausweisen, das Vertrauen des Marktes hat die Deutsche Bank damit längst noch nicht wieder. […]