Bildquelle: markteinblicke.de

In der Vorwoche kam die Bestätigung, dass der Markit-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe auch in Deutschland unter die Schwelle von 50, auf 49,7 Punkte, fiel – und somit auf den schwächsten Wert seit Anfang 2015.

Trotz der leichten Erholung in Frankreich (51,2 Punkte), fiel der Wert für die Eurozone kontinuierlich und erreichte mit 50,5 Punkten den Tiefstand seit Oktober 2014. Dazu passt die deutliche Korrektur der Prognose für das Wirtschaftswachstum Deutschlands in 2019 durch die Bundesregierung von 1,8 auf 1,0 Prozent. Vor diesem Hintergrund kommt den Daten zur Industrieproduktion Deutschlands, Italiens und Frankreichs in dieser Woche besondere Bedeutung zu.

Für Deutschland sind zudem die Auftragseingänge und Daten zu Im- und Exporten zu beachten. Schwächere Zahlen könnten die zuletzt aufgekeimte Hoffnung an den Aktienmärkten vorerst beenden.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Donner & Reuschel / markteinblicke.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei