Bildquelle: Pressefoto Google

Während sich Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) , Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) und Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) derzeit um den Titel des wertvollsten börsennotierten Konzerns auf diesem Planeten streiten, bleibt Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) mit einigem Abstand in Lauerstellung. Allerdings hat auch die Google-Muttergesellschaft gute Chancen, sich in Zukunft dauerhaft die Spitzenposition zu sichern. Dies hat unter anderem mit dem Umstand zu tun, dass Alphabet regelmäßig Milliardeneinnahmen aus der Internetwerbung einheimst und dabei nicht aufzuhalten zu sein scheint. Dies wurde im Schlussquartal 2018 noch einmal sehr deutlich.

Zwischen Oktober und Dezember 2018 lagen die konzernweiten Umsatzerlöse bei 39,28 Mrd. US-Dollar. Ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn lag bei 8,95 Mrd. US-Dollar, nach einem Verlust von 3,0 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie wurde vonseiten des Managements mit 12,77 US-Dollar angegeben. Damit konnte Alphabet die Markterwartungen schlagen. Analysten rechneten zuvor mit Umsatzerlösen in Höhe von 38,93 Mrd. US-Dollar bei einem EPS von 10,87 US-Dollar. Allerdings gab es auch einiges, was Anlegern weniger gut gefiel.

Die operative Marge schrumpfte von 24 Prozent im Vorjahr auf nun 21 Prozent. Schuld daran waren die hohen Ausgaben. Die Gesamtausgaben kletterten im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 31,07 Mrd. US-Dollar, während die Investitionsausgaben sogar um 64 Prozent auf 7,08 Mrd. US-Dollar schossen. Aktuell investiert das Unternehmen kräftig in Googles Cloud Computing, YouTube-Videoinhalte, Mitarbeiter sowie neue Bürogebäude im Silicon Valley und New York. Zudem konzentriert sich die Forschung & Entwicklung auf Zukunftstrends wie Künstliche Intelligenz.

Anleger zeigten sich angesichts der stark steigenden Ausgaben verunsichert. Allerdings geht es für große Technologieunternehmen vor allem darum, in zukünftiges Wachstum zu investieren und nicht alles auf eine Karte zu setzen. In den vergangenen Monaten konnten wir sehr gut sehen, was passiert, wenn ein Unternehmen wie Apple zu stark abhängig von einem Produkt ist und die Verkäufe dieses Produkts schwächeln. Alphabet will so etwas vermeiden. Schon in der Vergangenheit stand Google für milliardenschwere Investitionen in ambitionierte Projekte, die auch einige Male nicht den erhofften Erfolg gebracht haben.

Wir alle erinnern uns noch an die Datenbrille Google Glass. Allerdings waren auch genügend Entwicklungen dabei, die Alphabet zu dem großartigen Unternehmen gemacht haben, das sich nun mit Apple, Microsoft, Amazon und anderen um die Spitzenposition unter den wertvollsten Unternehmender Welt streiten kann.

Anleger, die von der Stärke von Alphabet überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 4x Long auf Alphabet (WKN: MF1HD3 / ISIN: DE000MF1HD30) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Faktorzertifikat (WKN: MF4RBZ / ISIN: DE000MF4RBZ9) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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