Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Die voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) konnte zuletzt beim Generationswechsels im Management Fortschritte machen, die Geschäfte liefen beim österreichischen Stahl- und Technologiekonzern dagegen etwas schleppend.

Dem ATX-Konzern machten aber auch einige Sondereffekte wie die Einführung des neuen Abgasemissionstestverfahrens WLTP in der Automobilindustrie oder eine Hochofenreparatur zu schaffen. Zudem wirkten sich niedrigere Ölpreise und das schwächere Wachstum in China negativ auf die Geschäfte aus.

Zumindest konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende Dezember) ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent auf 10,0 Mrd. Euro erzielt werden. Besonders erfreulich: Alle vier Divisionen konnten einen Umsatzzuwachs verzeichnen. Ergebnisseitig machten sich jedoch die Sondereffekte negativ bemerkbar.

Das operative Konzernergebnis (EBITDA) schrumpfte in den ersten drei Quartalen 2018/19 im Vorjahresvergleich um 21,4 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Die entsprechende Marge fiel von 14,9 auf 11,1 Prozent. Das Betriebsergebnis EBIT fiel sogar um 37,0 Prozent auf 526 Mio. Euro, während der Nettogewinn um rund 50 Prozent auf 276 Mio. Euro schrumpfte.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 (Ende März) sieht das voestalpine-Management das operative Ergebnis (EBITDA) bei 1,55 Mrd. Euro und das Betriebsergebnis (EBIT) im Bereich von 750 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse sollten jene des Geschäftsjahres 2017/18 übertreffen. Auf diese Weise würd die voestalpine zumindest in dieser Hinsicht ein weiteres Rekordjahr verbuchen.

FAZIT. Die voestalpine-Aktie ist zuletzt deutlich günstiger geworden. Die Negativschlagzeilen dürften inzwischen eingepreist sein. Zudem sollten einige Sondereffekte in Zukunft wegfallen. Darüber hinaus sollte die voestalpine von Entwicklungen wie der Konsolidierung der europäischen Stahlbranche profitieren.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der voestalpine-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des noch ATX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX69BQ / ISIN: DE000HX69BQ1) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX53ZM / ISIN: DE000HX53ZM3) die Gelegenheit auf fallende Kurse der voestalpine-Aktie zu setzen.

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