Der Montag an der Börse

Straße von Hormus soll doppelt dicht bleiben | DAX startet schwächer

Bildquelle: markteinblicke.de

In den USA zeigen sich die Montags-Aktienfutures schwächer, nachdem erste Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad ergebnislos zu Ende gegangen waren. Zudem sprach US-Präsident Donald Trump neue Drohungen rund um die Straße von Hormus aus.

Heard in New York

Trump hatte angekündigt, die USA würden Maßnahmen ergreifen, um den gesamten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu blockieren, nachdem die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran am Wochenende gescheitert waren. So hat man Schiffe im Blick, die mit Irans Segen und nach Entrichtung einer Gebühr an Teheran die Straße von Hormus passieren wollen oder sogar bereits passiert haben.

Konnichiwa Tokio!

Infolge erneut steigender Ölpreise zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am Montagmorgen schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor dabei zuletzt 0,7 Prozent auf 56.502 Punkte.

So steht´s um den DAX

Der DAX legt am Montag den Rückwärtsgang ein. Nachdem die Verkündung von Friedensgesprächen in der Osterwoche noch zu einem Anstieg der Kursnotierungen beigetragen hatte, verweisen die Analysten bei der Helaba darauf, dass sich in den folgenden Tagen bereits Ernüchterung breitgemacht habe und die Finanzmärkte heute Morgen unter dem Eindruck der gescheiterten Gespräche stehen würden.

„Die technische Situation beim DAX hatte sich zwar verbessert (Kaufsignale bei MACD und Stochastic, sinkender ADX und Ende des Verkaufssignals beim DMI), der Sprung über die Zone in der sich die längeren gleitenden Durchschnitte (24.100/200) finden, ist aber nicht gelungen. Am Morgen drohen Rücksetzer, denn der Future ist deutlich im Minus. Unterstützungen zeigen sich an der Untergrenze des am Dienstag gerissenen Gaps bei rund 23.400 und an der 21-Tagelinie bei 23.151“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand: 13.04.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite richten sich die Blicke damit weiterhin auf das Gap vom Mittwoch. Setzt der DAX zu einer Schließung an, müsste innerhalb der Kurslücke auf die beiden 2025er-März-Tops (23.476), das Tageshoch vom Dienstag (23.398) und auf die 23.000-Schwelle mit dem November-Tief bei 22.943 geachtet werden. Darunter würde sich der Preisbereich um 22.500 als Haltezone anbieten, bevor es noch einmal um die 22.000er-Marke gehen dürfte.

Das Long-Szenario: Für neue Aufwärtsimpulse müsste der DAX weiterhin per Tagesschluss über die 24.000-Barriere steigen. Direkt danach sollten dann die drei Trendlinien (= GD50, GD200 und GD100) überboten werden, die unverändert zwischen 24.032 und 24.170 einen massiven Bremsbereich bilden. Sobald der deutsche Leitindex dieses Level überwindet (auch hier gilt der Tagesschluss), könnte mit einem Sprung über das Juni- und das Juli-Top (24.479 bzw. 24.639) das offene Gap vom 3. März geschlossen werden. Die nächste Hürde wäre dann am Oktober-Top bei 24.771 zu finden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ9UHQ 21.018,82 8,55
Turbo OS UQ9X52 21.914,31 12,55
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ8FEQ 26.561,46 8,55
Turbo OS UQ67FQ 25.664,69 12,54

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 13.04.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

In den USA gilt der Anlegerblick am Nachmittag den neuesten Daten zum Verkauf bestehender Häuser.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2026 an der Frankfurter Börse