Die US-Börsen setzten ihre Erholung am gestrigen Montag fort, obwohl die ersten Nachrichten in Sachen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zunächst kein optimistisches Bild gezeichnet hatten. Der S&P 500 wurde von Technologie- und Finanzwerten angeführt, während der NASDAQ100 den 9. Handelstag in Folge im Plus schloss.
Heard in New York
Der S&P 500 lag zur Schlussglocke mit 1,0 Prozent bei 6.885 Punkten im Plus. Damit wurden sämtliche Verluste infolge des Iran-Kriegs wettgemacht. Der NASDAQ Composite schloss um 1,2 Prozent fester bei 23.183 Zählern, während der Dow Jones um 0,6 Prozent auf 48.216 Punkte klettern konnte.
In den vergangenen Tagen wurden die Kurse unter anderem von einer Erholung bei den zuvor arg gebeutelten Softwaretiteln gestützt. Dabei war die Stimmung gestern zu Beginn des Handelstages schwach, da sich die US-Marine darauf vorbereitete, Schiffe auf dem Weg zum und vom Iran durch die Straße von Hormus zu blockieren – ein Schritt, der die iranischen Ölexporte einschränken könnte, nachdem die USA und der Iran keine Einigung zur Beendigung des Konflikts erzielen konnten. Marktteilnehmer scheinen trotzdem darauf zu setzen, dass es irgendeine Art von Lösung geben wird.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen fester. Anleger hofften dabei auf weitere Entspannungen im Iran-Krieg, sodass die Ölpreise nachgaben und der japanische Nikkei 225 zuletzt um 2,4 Prozent auf 57.877 Punkte klettern konnte.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Dienstag fester. Indikatorenseitig ist das Bild laut Aussagen der Helaba-Analysten durchwachsen. Zwar stünden MACD und Stochastic noch auf Kauf, das frische DMI-Kaufsignal von letzter Woche hatte aber keinen Bestand. Zudem bestünde die Gefahr, dass die Korrektur ausgehend vom Märztief, die kurzzeitig bis über das 61,8 %-Retracement reichte, als beendet angesehen wird.
„Dies könnte einen erneuten Kursverlust bis zu diesem Tief (21.863) zur Folge haben. Am frühen Morgen wird der DAX-Future fester gehandelt und entsprechend positiv ist das Vorzeichen für den Handelsbeginn. Die relevante Widerstandzone für den DAX zeigt sich bei 24.088/166 in Form der 55-, 200- und 100-Tagelinien“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der DAX wieder nach oben drehen, sollte es unverändert über die 24.000-Barriere gehen. Einen erfolgreichen Re-Break vorausgesetzt, müssten direkt danach auch die drei Trendlinien (= GD50, GD200 und GD100) zwischen 24.020 und 24.167 überboten werden. Gelingt die Rückkehr in den formalen Aufwärtstrend bzw. der Sprung über die mittelfristige 100-Tage-Linie, wäre mit einem Anstieg über das Juni- und das Juli-Top (24.479 bzw. 24.639) die Schließung des offenen Gaps vom 3. März möglich.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung sollte indes weiterhin auf das bislang nur in Teilen geschlossene Gap vom vergangenen Mittwoch geachtet werden. Innerhalb der Kurslücke kämen dabei unverändert die beiden 2025er-März-Tops (23.476) und das Tageshoch vom vergangenen Dienstag bei 23.398 als Unterstützungen infrage. Unterhalb der 23.000-Schwelle bzw. des November-Tiefs bei 22.943 müsste dagegen mit einem Rücksetzer bis in den Bereich rund um 22.500 gerechnet werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ46CF | 21.165,41 | 8,58 |
| Turbo OS | UQ9TXX | 22.064,78 | 12,55 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ7EBG | 26.745,25 | 8,53 |
| Turbo OS | UJ8J4X | 25.827,55 | 12,62 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 14.04.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag schauen Anleger unter anderem auf die neuesten Erzeugerpreise.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









