Zur Wochenmitte sorgen positive Meldungen aus dem Nahen Osten für eine positive Grundstimmung. Die Vorgaben aus den USA und Asien sind freundlich. Dennoch fehlt in Deutschland noch das letzte Quäntchen Antrieb.
Heard in New York
Die US-Märkte konnten ihre Erholung der letzten Tage weiter fortsetzen: Der S&P 500 gewann den zehnten Tag in Folge hinzu und legte 1,2 Prozent zu. Damit hat der breite US-Index in zehn Tagen rund 10 Prozent zugelegt und sich dem bisherigen Rekordwert angenähert. Der Nasdaq Composite gewann fast 2 Prozent, während der Dow Jones 0,7 Prozent zulegen konnte. Neben der guten Signale aus dem Nahen Osten sorgte vor allem auch die beginnende Berichtssaison für gute Laune.
Konnichiwa Tokio!
Die Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Konflikt hat die asiatischen Börsen angetrieben. In Tokio legte der Nikkei 225 am Ende 0,4 Prozent auf 58.134 Punkte zu.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Mittwoch behauptet. Trotz der gestrigen Aufwärtsbewegung fehlen in Europa die Gründe für eine nachhaltige Markterholung. Auch von technischer Seite kann noch keine Entwarnung gegeben werden, erläutert Helaba. Als Gründe führen die Analysten an, dass sich der DAX noch unterhalb wichtiger Widerstände in Form der 55-, 200- und 100-Tagelinie und des letzten Zwischenhochs aufhält. Diese Marken im Bereich von 24.072 bis 24.168 wurden gestern bereits getestet, sind aber noch nicht überwunden worden.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Nach der erfolgreichen Rückeroberung des GD50 richten sich die Blicke auf der Oberseite nun auf die langfristige 200-Tage-Linie (24.104) und den mittelfristigen GD100 (24.169). Können diese beiden Hürden überboten werden, sollte mit einem Anstieg über das Juni- und das Juli-Top (24.479 bzw. 24.639) das offene Gap vom 3. März geschlossen werden. Darüber wären weitere Kursanstiege in Richtung des Oktober-Tops (24.771) bzw. bis zur 25.000er-Barriere denkbar.
Das Short-Szenario: Unterhalb der 50-Tage-Linie (24.010) und der 24.000er-Marke müsste dagegen auf die gestern entstandene Kurslücke geachtet werden, die erst bei 23.742 wieder geschlossen wäre. Darunter würde die 23.500er-Schwelle mit den beiden 2025er-März-Tops (23.476) in den Fokus rücken, die zusammen mit dem Tageshoch vom 7. April (23.398) eine Haltezone bilden. Fällt der DAX auch unter die 23.000er-Marke und das November-Tief (22.942) zurück, könnte im Anschluss die Kurslücke vom vergangenen Mittwoch geschlossen werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UQ98UA | 21.245,38 | 8,53 |
| Open End Turbo Call | UQ9R17 | 22.163,42 | 12,58 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UQ663C | 26.904,89 | 8,42 |
| Open End Turbo Put | UQ6TR9 | 25.955,09 | 12,54 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 15.04.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag schauen Anleger unter anderem auf die neuesten US-Export- und Importpreise.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









