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Lange Zeit sah es im DAX nach einer Fortsetzung der jüngsten Erholungsrallye aus, allerdings mussten Anleger am Nachmittag einen Schreckensmoment überstehen. 

Das war heute los. Für den DAX ging es heute in der Spitze um 0,8 Prozent in die Höhe. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verbrachte die meiste Zeit des Tages in der Gewinnzone. Für die gute Stimmung hatte die Hoffnung auf eine Lösung im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit gesorgt. Während in Peking Gespräche zu diesem Thema laufen, könnte US-Präsident Donald Trump die Ende Februar auslaufende Frist, in der keine weiteren Importzölle auf chinesische Einfuhren erhoben werden sollen, verlängern. Überraschend schwach ausgefallene wöchentliche US-Arbeitsmarktdaten sorgten jedoch dafür, dass die Kurse an den US-Börsen und auch hierzulande kurzfristig einknickten. Zum Ende des Handels beruhigte sich die Situation jedoch wieder.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Der zuletzt arg gebeutelte Wert konnte in der Spitze etwas mehr als 10 Prozent zulegen und sich damit von den zuvor erlittenen Kursverlusten ein wenig erholen. Allerdings notiert die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München weit unterhalb des Niveaus vor den jüngsten „Financial Times“-Berichten zu mutmaßlichen Bilanz-Unregelmäßigkeiten in Singapur.

Größter Tagesverlierer war im DAX die Aktie der Deutschen Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Diese büßte zeitweise rund 4 Prozent an Wert ein. Der Börsenbetreiber hatte seine Geschäftszahlen für das Schlussquartal und Gesamtjahr 2018 präsentiert. Die erhöhte Volatilität an den Märkten sorgte dafür, dass die Deutsche Börse die Nettoerlöse im vierten Quartal um 16 Prozent auf 740 Mio. Euro steigern konnte. Im Gesamtjahr kletterten die Erlöse um 13 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro. Der bereinigte den Anteilseignern zuzurechnende Gewinn stieg um 17 Prozent auf 1,0 Mrd. Euro. Im Schlussquartal lag dieser Wert bei 230,5 Mio. Euro, nach 194,0 Mio. Euro im Vorjahr.

Das steht morgen an. Am morgigen Freitag werden abgesehen von den Dezember-Daten zum Euroland-Handelsbilanzsaldo hierzulande keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Am Nachmittag erreichen uns aus den USA die Einfuhrpreise (Januar) und der Empire State Produktionsindikator für den Monat Februar. Außerdem werden die neuesten Daten zur Industrieproduktion bekannt gegeben, genauso wie das Konsumklima der Uni Michigan (Februar).

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