Bild: Bastei Lübbe

Sollte ein Anleger in Zeiten des Internets ganz allgemein und von Social Media und Filterblasen im Besonderen noch in Bücher (Dan Brown, Ken Follett) sowie Rätsel- und Romanhefte („Jerry Cotton“, „Geisterjäger John Sinclair“ oder „Der Bergdoktor“) und damit in einen Verlag wie Bastei Lübbe (WKN: A1X3YY / ISIN: DE000A1X3YY0) investieren? Es ist schon auch eine Gewissensentscheidung. Virtuelles gegen Haptik. Zukunft gegen Vergangenheit? Letztlich ist es natürlich auch eine Frage des Preises.

Der Kölner Verlag hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2018/19 einen Umsatz (mit einem recht transparenten Geschäftsmodell) von 72,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sind 36 Prozent weniger als im Vorjahr, wobei Bastei Lübbe heftig umstrukturiert – zurück zum Kerngeschäft, nach gescheiterter Strategie nach dem Börsengang – und dabei auch Beteiligungen verkauft, was die Zahlen nur bedingt vergleichbar macht. Buch ging um 17,3 Prozent zurück und Games um 29,5 Prozent. Rätsel– und Romanhefte legten leicht zu. Daraus erwirtschaftet Bastei Lübbe einen Betriebsgewinn (Ebit) in neun Monaten von 2,1 Mio. Euro….

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Bastei Lübbe

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