Bildquelle: Pixabay / qimono

Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec profitiert von den starken Wachstumsaussichten in der Biotech- und Pharmabranche. Innovative Weg zur Bekämpfung von Krankheiten sind gefragt. Außerdem schafft es Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) selbst immer wieder mit einigen Erfolgsmeldungen aufzuwarten und damit die Stimmung am Aktienmarkt anzuheizen. In den vergangenen Tagen platzte das TecDAX– und MDAX gleich mit zwei Erfolgsmeldungen heraus.

Evotec gab Anfang Februar den Beginn einer globalen Kooperation mit dem belgischen Pharmaforschungsunternehmen Galapagos (WKN: A0EAT9 / ISIN: BE0003818359) bekannt. Die Zusammenarbeit soll sich unter anderem auf den Bereich Fibrose fokussieren. Zunächst wird es um ein Programm, das sich aktuell in der präklinischen Entwicklung als Wirkstoff gegen fibrotische Erkrankungen der Leber und anderer Organe befindet, gehen. Im Gegenzug für die globalen Vermarktungsrechte, die Galapagos besitzt, erhält Evotec eine Vorabzahlung und hat Anspruch auf potenzielle Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen.

Evotec konzentriert sich natürlich nicht nur auf den Bereich Fibrose. Zu den Kernbereichen der Forschung zählen außerdem die Neurowissenschaften, Diabetes und Diabetesfolgeerkrankungen, Schmerz und Entzündungskrankheiten, Onkologie, Infektionskrankheiten und Atemwegserkrankungen. In vielen Fällen wird diese Forschung mit namhaften Partnern aus der Pharma- und Biotech-Industrie wie Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017), Celgene (WKN: 881244 / ISIN: US1510201049), Novartis (WKN: 904278 / ISIN: CH0012005267), Novo Nordisk (WKN: A1XA8R / ISIN: DK0060534915), Pfizer (WKN: 852009 / ISIN: US7170811035) oder Sanofi (WKN: 920657 / ISIN: FR0000120578) betrieben.

In den vergangenen Jahren hat sich für Evotec vor allem die Partnerschaft mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi bezahlt gemacht. Das heißt jedoch nicht, dass Evotec nicht von der Zusammenarbeit mit seinen anderen Partnern profitieren würde.

Wenige Tage nach der Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit Galapagos, teilte Evotec mit, dass man vorerst für drei Jahre auch mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung („HZI“) zusammenarbeiten wird, um Antibiotika zu entwickeln. Die Entwicklung zielt auf die Überwindung resistenter bakterieller Krankheitserreger, die zu einer globalen Gesundheitsbedrohung zählen.

Zuletzt waren es aber nicht nur interessante Kooperationen, mit denen Evotec die Wachstumschancen in der Biotech-Branche nutzen wollte, sondern auch einige Übernahmen. Die Integrationskosten hatten zwar kurzfristig die Ergebnisse gedrückt, langfristig dürfte Evotec jedoch von einem verstärkten Wachstum profitieren. Entsprechend sollte auch die Evotec-Aktie ihre positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen und ihre kurzfristige Seitwärtsphase überwinden. Aus Sicht der Charttechnik ist ohnehin alles im grünen Bereich. Schließlich notiert das Papier deutlich über der 200-Tage-Linie.

Anleger, die von der Stärke von Evotec überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 5x Long auf Evotec (WKN: MF1GEK / ISIN: DE000MF1GEK4) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

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