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Den heutigen Donnerstag verbrachte der DAX zumeist in der Gewinnzone. Allerdings hielten sich die Kursgewinne in Grenzen. Später rutschte das wichtigste deutsche Börsenbarometer zeitweise in die Verlustzone. 

Das war heute los. Auf Anlegerseite bleibt die Hoffnung, dass sich China und die USA im Handelsstreit einigen werden. Das Warten sorgt jedoch vereinzelt für Nervosität. Auch ein Grund, warum der Start in den US-Handel heute negativ ausfiel. Schwache Konjunkturdaten waren hierzulande ebenfalls keine große Hilfe. Der IHS-Markit-Einkaufmanagerindex lag für die Eurozone im Februar bei 49,2 Punkten und damit erstmals seit vielen Jahren unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die Konjunktur in Europa abkühlt, was sich letztlich auf den Aktienmarkt negativ auswirken könnte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX gehörte die Henkel-Aktie (WKN: 604843 / ISIN: DE0006048432) heute zu den Top-Performern. Der Persil-Hersteller musste für 2018 aufgrund von Wechselkursbelastungen einen leichten Umsatzrückgang auf 19,9 Mrd. Euro ausweisen. Allerdings überzeugte der Konzern Anleger offenbar mit einer Rekorddividende. Diese soll im Vorjahresvergleich um 3,4 Prozent auf 1,85 Euro je Vorzugsaktie steigen. Der Aktie brachte dies heute in der Spitze ein Kursplus von rund 1,5 Prozent ein.

Deutlich schlechter lief es für die RWE-Aktie (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Diese verlor in der Spitze rund 2,5 Prozent an Wert. Damit unterbrach der Versorger seine Kursrallye der vergangenen Tage.

Die Deutsche Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508) stand ebenfalls im Fokus. Der Ex-Monopolist wies seinerseits für 2018 einen Umsatzanstieg um 0,9 Prozent auf 75,7 Mrd. Euro aus. Das bereinigte EBITDA legte um 5,0 Prozent auf 23,3 Mrd. Euro zu. Allerdings sorgten vor allem Effekte rund um die US-Steuerreform dafür, dass der Konzernüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro rückläufig war. Trotzdem dürfen sich die Anteilseigner über einen Dividendenanstieg von 0,65 Euro im Vorjahr auf 0,70 Euro je Aktie freuen.

Das steht morgen an. Die deutsche Wirtschaft schrammte im Schlussquartal 2018 nur knapp an einer Rezession vorbei. Zuvor hatten sich bereits wichtige Konjunkturbarometer eingetrübt. Am morgigen Freitag steht wiederum die Bekanntgabe des neuesten ifo Geschäftsklimas auf dem Programm. Außerdem gibt das Statistische Bundesamt genauere Daten zur Entwicklung des deutschen BIP im vierten Quartal 2018 bekannt. Zusätzlich steht die Bekanntgabe der Januar-Verbraucherpreise in der Eurozone an. Aus den USA erreichen uns dagegen keine marktrelevanten Konjunkturdaten.

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