Bildquelle: worldsteel / Seong Joon Cho

Salzgitter-Aktionäre mussten 2018 reichlich Leid ertragen können. Denn die Aktie halbierte sich im Jahresverlauf: Vom Hoch aus dem Januar im Bereich um 52 Euro ging es in einem Rutsch bis auf das Zwischentief bei 23,60 Euro nach unten. Die Angst vor einer neuerlichen Stahl-Krise im Zuge einer Konjunkturabkühlung hat für den drastischen Kursrutsch, der zum niedrigsten Niveau seit 2016 führte, gesorgt.

Allerdings sehen die Gewinnzahlen für 2018 gar nicht so übel aus. Nach Vorab-Daten erzielte der Salzgitter-Konzern (WKN: 620200 / ISIN: DE0006202005) einen Vorsteuergewinn von 347,3 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung um rund starken 45 Prozent. Es entspricht zudem der fünften Ergebnissteigerung in Folge. Auf Sicht von zehn Jahren ist es sogar der höchste Vorsteuergewinn. Schöne Vergangenheit, für 2019 erwartet das Management nur noch einen Vorsteuergewinn von 125 bis 175 Millionen Euro und ein kleines Plus beim Umsatz. Endgültige Zahlen folgen in der kommenden Woche, Überraschungen dürften aber ausbleiben…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / worldsteel / Seong Joon Cho

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