Bildquelle: markteinblicke.de

Neben Handelskonflikt und Brexit liegt das größte Augenmerk der Marktteilnehmer in dieser Woche auf der verspäteten ersten Schätzung des US-BIP-Wachstums für das vierte Quartal 2018. Klar ist, dass sich auch das US-Wachstum den allgemeinen globalen Schwächetendenzen nicht entziehen konnte. Offen ist, wie stark die konjunkturelle Dynamik gebremst wurde.

Die „GDPNow“-Prognose der US-Notenbank Fed, Distrikt Atlanta, geht aktuell von 1,9 Prozent Wachstum aus. Das wäre nach 4,2 und 3,4 Prozent im zweiten und dritten Quartal ein deutlich schwächerer Wert, die USA lägen aber immer noch weit vor Europa. Wichtig sind die Daten vor allem, weil die Fed „auf Sicht fährt“ – ihre Geldpolitik also anhand der aktuellen Datenlage ausrichtet und zuletzt eine weniger restriktive Gangart inklusive einer vorläufigen Zinserhöhungspause andeutete. Am Ende der Woche folgt dann mit dem aktuellen ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe noch eine wichtige Indikation für den weiteren Verlauf der US-Konjunktur.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Donner & Reuschel / markteinblicke.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei