Bildquelle: Pressefoto Zalando

Lange Zeit zeigten sich Börsianer vom Wachstumskurs bei Zalando (WKN: ZAL111 / ISIN: DE000ZAL1111) begeistert. Der heiße Sommer 2018 in Deutschland und einer Gewinnwarnung sorgten jedoch für Anlegersorgen, dass das beeindruckende Wachstum des Online-Modehändlers ein Ende finden könnte. Die jüngste Bilanzvorlage konnte diese Sorgen jedoch aus der Welt schaffen.

Im vierten Quartal steigerte Zalando seine Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 24,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT lag bei 117,8 Mio. Euro, nach 112,6 Mio. Euro im Vorjahr. Im Gesamtjahr 2018 erreichte Zalando ein Umsatzwachstum von 20 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro und ein bereinigtes EBIT von 173,4 Mio. Euro.

Einmal mehr verzeichnete der Online-Modekonzern ein deutliches Wachstum bei den Kundenzahlen. Die Zahl der Bestellungen nahm ebenfalls deutlich zu. Für 2019 rechnet das Management mit einem bereinigten EBIT in Höhe von 175 bis 225 Mio. Euro. Zudem soll das Bruttowarenvolumen (Gross Merchandise Volume, GMV) um 20 bis 25 Prozent zulegen. Bis 2023/24 soll dieser Wert auf 20 Mrd. Euro ansteigen. Im Geschäftsjahr 2018 steigerte Zalando das GMV um 21,1 Prozent auf
6,6 Mrd. Euro.

FAZIT. Zalando ist wieder da! So könnte man die jüngste Zahlenbekanntgabe beim Online-Modehändler und die stark positiven Marktreaktionen beschreiben. Das MDAX-Unternehmen hat mit dem vierten Quartal 2018 und dem Ausblick gezeigt, dass noch mit Zalando zu rechnen ist. Einiges von dem verlorenen Anlegervertrauen dürfte zurückgekehrt sein.

Anleger, die auf steigende Kurse der Zalando-Aktie setzen möchten, können dies mit einem HVB Mini Future Bull (WKN: HX87EB / ISIN: DE000HX87EB9) gehebelt umsetzen. Wer angesichts der negativen Nachrichtenlage bei Zalando short gehen möchte, hat mit einem Mini Future Bear auf den Shopping-Wert (WKN: HX4C0A / ISIN: DE000HX4C0A5) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto Zalando

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