Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) sorgte 2018 für einige negative Überraschungen. Gewinnwarnungen waren Anleger beim erfolgsverwöhnten Unternehmen nicht gewohnt. Stattdessen stand Fresenius vor allem dank Übernahmen für ein starkes Wachstum und eine beeindruckende Serie von Dividendenerhöhungen. Allerdings hatte die Dialyse-Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care (FMC) (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) bereits seit einiger Zeit damit zu kämpfen, dass die US-Politik den hohen Kosten des Gesundheitssystems im Land den Kampf angesagt hat. Auch beim Krankenhausbetreiber Helios lief es nicht mehr rund. Der Fresenius-Tochter macht der Trend zur ambulanten Behandlung, der zu geringeren Patientenzahlen in ihren Kliniken führt, zu schaffen.

Mit den jüngsten Geschäftszahlen konnten jedoch sowohl Fresenius als auch FMC Anleger beruhigen. Die beiden im deutschen Leitindex DAX notierten Aktien haben im Zuge der allgemeinen Marktstabilisierung ihre Erholung eingeleitet. Einige Investoren dürften der Ansicht gewesen sein, dass Fresenius und FMC zuvor etwas zu hart beurteilt wurden. Andere dürften wiederum auf die günstiger gewordene Einstiegsgelegenheit geblickt haben. Zumal Fresenius als Gesundheitskonzern weiterhin von globalen Trends profitieren sollte. Dazu gehören das weltweite Bevölkerungswachstum, der medizinische Fortschritt und der wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer. Dieser ermöglicht einer breiteren Bevölkerungsschicht einen besseren Zugang zur Medizin.

Neben diesen Aussichten konnte Fresenius zuletzt aber auch mit seiner Dividendenpolitik überzeugen. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2018 am 20. Februar 2019 kündigte das Management die 26. Dividendenerhöhung in Folge an. Für das Geschäftsjahr 2018 soll die Ausschüttung an die Anteilseigner um 7 Prozent auf 0,80 Euro je Aktie ansteigen. Darüber hinaus war 2018 für Fresenius bereits das 15. Rekordjahr in Folge. Die Umsatzerlöse kletterten um 2 Prozent auf 33,5 Mrd. Euro. Im Schlussquartal lag das Plus sogar bei 7 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro. Im Gesamtjahr lag das EBIT jedoch mit 4,56 Mrd. Euro um 4 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Der Gewinn konnte dagegen um 4 Prozent auf 1,87 Mrd. Euro gesteigert werden. FMC vermeldete sowohl für die Zeit zwischen Oktober und Dezember als auch für das Gesamtjahr 2018 einen Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 4,3 bzw. 16,5 Mrd. Euro. Der Nettogewinn stieg in 2018 um 1 Prozent auf 1,98 Mrd. Euro, während das Plus im Schlussquartal sogar bei 8 Prozent auf 425 Mio. Euro lag. Besonders erfreulich entwickelte sich der Cashflow, so dass der Dialyse-Spezialist seinerseits die 22. Dividendenerhöhung in Folge und ein Aktienrückkaufprogramm ausrufen konnte.

Fresenius und FMC haben zuletzt einiges von ihrem Glanz der vergangenen Jahre eingebüßt. Zudem kann 2019 als eine Art Übergangsjahr angesehen werden, das vor allem von Sparmaßnahmen und hohen Wachstumsinvestitionen gekennzeichnet sein sollte. Gleichzeitig kommen Fresenius nicht sämtliche Markentwicklungen zugute, wie man im Fall von Helios sehen konnte. Die globalen Trends sollten dem Gesundheitskonzern jedoch auch in Zukunft gute Geschäfte bescheren. Außerdem hält das Management weiterhin Ausschau, um mithilfe einer Übernahme für neuen Schwung zu sorgen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Fresenius-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DC0BPF / ISIN: DE000DC0BPF7) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,41, die Barriere bei 40,05 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DS8WYZ / ISIN: DE000DS8WYZ8, aktueller Hebel 4,53, Barriere bei 57,45 Euro) auf fallende Kurse der Fresenius-Aktie setzen.

Stand: 28.02.2019/ Ein Gastkommentar von Christian-Hendrik Knappe, db x-markets

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