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Zuletzt stieg die US-Arbeitslosenquote leicht auf 4,0 Prozent – gegenüber 3,9 Prozent im Vormonat – an. Auch die U6-Arbeitslosenrate, die Personen berücksichtigt, die aufgrund aktuell fehlender adäquater Beschäftigungsmöglichkeiten nicht mehr aktiv auf Jobsuche sind, erneut studieren oder nur in Teilzeit arbeiten, stieg im Februar von 7,6 Prozent auf 8,1 Prozent an.

Die Niveaus sind nach wie vor gering und entsprechen nahezu einer Vollbeschäftigung. Allerdings kam es im Vorwege der letzten beiden Rezessionen in den USA ebenfalls zu Anstiegen der Arbeitslosenquoten. Hintergrund ist, dass Unternehmen in den USA anders als in Deutschland sehr schnell auf wirtschaftliche Schwächephasen mit der Freisetzung von Mitarbeitern reagieren. Stabile Werte auf niedrigen Niveaus unterstreichen die Stärke der US-Ökonomie. Sollten die Quoten jedoch deutlicher ansteigen, würde das auch für die USA eine weitere wirtschaftliche Abschwächung signalisieren.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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