Bildquelle: markteinblicke.de

Die gute Nachricht des gestrigen Tages – die europäische Zentralbank belässt den Leitzins bis zum Jahresende auf Null – verhalf den DAX-Bullen zwar kurzfristig auf das Intraday-Top bei 11.613 Zählern. Die schlechte – EZB-Präsident Draghi sieht eine deutliche Verlangsamung der Konjunktur in der Eurozone – drückte jedoch nachhaltig auf die Notierungen und schickte den DAX mit dem Tagestief bei 11.453 Punkten auf den niedrigsten Stand der Woche. Immerhin:

Per Schlusskurs retteten sich die Blue Chips über die 11.500er-Schwelle und dämmten das Minus damit auf moderate 0,6% ein. Aus charttechnischer Sicht steckt der deutsche Leitindex damit mitten in der Konsolidierung, die sich bis an die Haltestellen bei 11.400/11.372 bzw. 11.330/11.300 erstrecken könnte, ohne nennenswerten Schaden im Chartbild anzurichten. Dies wäre erst der Fall, wenn die Kurse aus dem Aufwärtstrendkanal nach unten herausfallen und anschließend noch einmal die Unterstützungen bei 11.200/11.150 oder sogar 11.051/11.000 ansteuern.

Nach oben bleiben die Aufgaben klar umrissen; für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung müssten die Notierungen jetzt wieder Gas geben und dabei idealerweise auch gleich die Volumenkante bei 11.650 sowie das amtierende Jahreshoch bei 11.677 überbieten (hier gilt wie immer der Tagesschluss!). Oberhalb davon warten dann das alte Märztief bei 11.727, der GD200 und die Nackenlinie der SKS bei 11.869 Punkten.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DC0MMV DS4YRW
Basispreis 10.338,37 12.717,69
Knock-out-Schwelle 10.338,37 12.717,69
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 10,43 8,83
Kurs1) 11,07 13,01

1)Uhrzeit: 08.03.2019 08:32:51

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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