Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Börsenumsätze der Anlagezertifikate und Hebelprodukte sind an den europäischen Finanzmärkten zum Ende des vierten Quartals gestiegen. Die Umsätze gingen im Vergleich zum dritten Quartal um 22,0 Prozent auf 27,8 Mrd. Euro nach oben. Im Jahresvergleich bedeutete dies dennoch ein Minus von 4,0 Prozent. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Die Umsätze mit Anlagezertifikaten lagen laut DDVAngaben an den europäischen Börsen im vierten Quartal bei 10,0 Mrd. Euro. Das entsprach einem Anteil am Gesamtumsatz von 36,0 Prozent. Die Börsenumsätze verbuchten ein Plus von 22,0 Prozent zum Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach dies jedoch einem Rückgang von 29,0 Prozent. Die Umsätze mit Hebelprodukten wie Optionsscheinen, Knock-Out-Produkten und Faktor-Zertifikaten beliefen sich im Zeitraum von Oktober bis Dezember auf 17,8 Mrd. Euro. Sie vereinten damit einen Anteil von 64,0 Prozent des Gesamtumsatzes auf sich. Die Börsenumsätze verzeichneten einen Anstieg um 21,0 Prozent zum Vorquartal. Im Jahresvergleich entsprach das einem Plus von 20,0 Prozent, heißt es weiter.

An den Börsen in den EUSIPA-Mitgliedsländern zählte das Produktangebot Ende Dezember 557.105 Anlagezertifikate und 1.274.323 Hebelprodukte. Im Vergleich zum Vorquartal stieg das Gesamtangebot der gelisteten Produkte leicht um 5,0 Prozent. Im Jahresvergleich bedeutete dies ein Plus von 7,0 Prozent. Die Banken legten im Schlussquartal insgesamt 1.453.226 Anlagezertifikate und Hebelprodukte neu auf. Im Vergleich zum Zeitraum von Juli bis September kam dies einem Anstieg der Neuemissionstätigkeit um 29,0 Prozent gleich. Im Jahresvergleich wurde sogar ein Plus von 48,0 Prozent registriert. Insgesamt wurden 209.001 neue Anlagezertifikate aufgelegt. Ihr Anteil an den Neuemissionen betrug 14,4 Prozent. Insgesamt wurden 1.244.225 Hebelpapiere neu gelistet, was einem Anteil an den Neuemissionen von 85,6 Prozent gleichkam, so der DDV.

Das Marktvolumen der Anlage- und Hebelprodukte in Wertpapierformat lag zum Ende des vierten Halbjahres in Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz bei 250,3 Mrd. Euro und damit um 4,0 Prozent niedriger als im Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal ergab sich ebenfalls ein Rückgang um 4,0 Prozent. Ende Dezember verzeichneten die Anlagezertifikate ein Marktvolumen von 243,7 Mrd. Euro und lagen damit um 4,0 Prozent niedriger als im Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete dies jedoch ein Plus von 8,0 Prozent. Bei den Hebelprodukten belief sich das ausstehende Volumen Ende Dezember auf 6,6 Mrd. Euro. Das kam einem Rückgang im Vergleich zum dritten Quartal um 15,0 Prozent gleich. Im Vorjahresvergleich bedeutete dies ein Minus von 81,0 Prozent, heißt es weiter.

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