Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) hat innerhalb des vergangenen Monats eine Spitzenperformance hingelegt. Das Papier benötigte gerade einmal rund vier Wochen um einen Wertzuwachs von knapp 40 Prozent zu bewerkstelligen. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass zuvor die „Financial Times“-Berichterstattung zu mutmaßlichen Bilanzmanipulationen in der Wirecard-Niederlassung in Singapur den Kurs des DAX-Wertes zeitweise regelrecht einstürzen ließen.

Am 29. Januar, einen Tag vor dem ersten Bericht einer ganzen Serie schloss die Wirecard-Aktie noch bei 167,40 Euro. Es dauerte rund eine Woche bis das Papier auf das Zwischentief bei knapp unter 97 Euro gefallen war. So einen Kursverlust von mehr als 40 Prozent in wenigen Tagen oder satten 25 Prozent an nur einem Tag sieht man vor allem bei DAX-Werten nicht besonders häufig. Doch inzwischen ist die Erholungsrallye im Gange. Und dies schon seit einer ganzen Weile. Derzeit fehlt noch einiges bis zu dem Ende Januar verbuchten 167,40 Euro. So langsam nähen wir uns diesem Wert jedoch an. Die jüngste Erholung hat gleich mehrere Gründe und ist Teil einer größeren Entwicklung.

Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass irgendjemand Wirecard vorwirft, bei der Bilanz unsauber zu arbeiten. Und weil dieser Vorwurf seit rund zehn Jahren im Raum steht, wurden einige mehr oder weniger plumpe Short-Attacken gegen den Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München gefahren. Keine der Attacken konnte dauerhaften Schaden anrichten.

Stattdessen hat Wirecard dank der Konzentration auf Wachstumsbereiche wie E-Commerce und der Aussicht auf großes Wachstum im Bereich Mobile Payment Anlegern in den vergangenen Jahren viel Freude bereitet. Die langfristigen Wachstumsaussichten bleiben hervorragend. Nicht umsonst hat das Management ambitionierte Mittelfristziele formuliert.

Darüber hinaus haben Wirecard kurzfristig einige Umstände geholfen. Die BaFin hatte irgendwann die Faxen dicke. So wurden neue Leerverkäufe auf die Wirecard-Aktie und der Ausbau bestehender Leerverkaufspositionen vorerst verboten. Zudem zeigt sich das Unternehmen selbstbewusst, die jüngsten Vorwürfe entkräften zu können.

Aus diesem Grund blickt man entsannt dem Ende einer unabhängigen Untersuchung entgegen. Und daher kann Konzernchef Markus Braun auch vollmundig auf Twitter verkünden, dass sich der Markt schon sehr bald, einzig und alleine auf die starke operative Performance und die Innovationen von Wirecard konzentrieren kann.

Dieser Einschätzung schließen wir uns an. Schließlich waren die 2018er-Geschäftszahlen Top, während die Prognosen noch beeindruckender herkommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Umsatzerlöse um 40 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro erhöht. Bis zum Jahr 2025 sollen die Erlöse laut Unternehmensprognose sogar auf mehr als 10 Mrd. Euro zulegen.

Anleger, die von der Stärke von Wirecard überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 4x Long auf Wirecard (WKN: MF2LE9 / ISIN: DE000MF2LE99) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Faktorzertifikat (WKN: MF69VX / ISIN: DE000MF69VX2) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

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[…] sich die Lage endlich beruhigen, gibt es einiges, auf das Marktteilnehmer im Fall von Wirecard mit Optimismus blicken können. Schließlich waren die 2018er-Geschäftszahlen Top, während die Prognosen noch […]