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Die Einigung zwischen EU-Kommissionspräsident Juncker und der britischen Premierministerin May auf eine zeitliche Begrenzung der Backstop-Regelung erhöht zwar die Chancen einer Ratifizierung des EU-Vertrags, trotzdem gehen die meisten Beobachter davon aus, dass am Ende eine Verschiebung des Brexit um drei Monate erreicht wird.

Offensichtlich preisen diese beiden Szenarien auch die Kapitalmärkte ein. Immerhin notiert das britische Pfund im Vergleich zum Euro auf dem höchsten Stand seit Mitte 2017. Trotzdem bleibt dieser politische Prozess unberechenbar. Auch ein harter Brexit – Ende März oder Mitte des Jahres – bleibt ein weiterhin mögliches Szenario. Sicher ist wohl nur, dass die Unsicherheit wegen des Ausstiegs Großbritanniens aus der EU die Börsen noch länger beschäftigen wird.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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