Nach dem gestrigen Rücksetzer zeigen sich die US-Aktienfutures auch am heutigen Donnerstag schwächer. Ein Grund sind erneute Angriffe der USA auf den Iran als Antwort auf Attacken Teherans auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus.
Heard in New York
Am gestrigen Dienstag hatte der NASDAQ Composite rund 1,2 Prozent auf 25.818 Punkte eingebüßt. Der S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 7.503 Zähler, während der Dow Jones Industrial Average um 0,3 Prozent auf 52.924 Punkte zurücksetzte.
Anleger schichteten erneut Kapital aus Unternehmen um, die vom Trend rund um die Künstliche Intelligenz profitiert hatten, während gleichzeitig die Ölpreise sowie die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen. Der Großteil der gestrigen Schwäche entfiel auf den Technologiesektor, was die Märkte – insbesondere Halbleiterwerte – belastete. Im Tagesverlauf gerieten die Kurse zusätzlich durch geopolitische Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem Iran unter Druck.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich angesichts steigender Ölpreise und Schwächen bei einigen großen Tech-Werten schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 2,1 Prozent auf 66.819 Punkte.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Mittwoch ein wenig schwächer. Am Aktienmarkt machten sich wieder Sorgen wegen der hochbewerteten Technologiewerte breit und dies lastete laut Aussagen der Helaba-Analysten auch in der Breite auf dem Sentiment. Der DAX habe daher eine Verschnaufpause eingelegt, nachdem am Montag noch ein Allzeithoch markiert worden war.
„Das Indikatorenbild ist aber weiterhin konstruktiv zu werten, auch wenn der Stochastic im überkauften Bereich an Schwung verloren hat. So stehen MACD und DMI unverändert auf Kauf. Sollte ein Sprung über das Hoch (25.900) gelingen, könnte der Projektionslevel bei 26.804 ins Visier der Marktteilnehmer geraten“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Gibt der DAX weiter nach, müsste zuerst auf das Mai- und das Februar-Top bei 25.438 bzw. 25.406 geachtet werden. Unterhalb des Zwischenhochs vom 22. Juni bei 25.176 würde dann die 25.000er-Marke in den Fokus rücken, bevor mit einer Ausweitung der Verkäufe bis in den Bereich der Doppelunterstützung aus dem April-Top (24.792) und der kurzfristigen 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.751) gerechnet werden sollte. Der nächste Halt wäre an den Tiefs vom 29. und 26. Juni (24.557/24.548) zu finden, Schließung des kleinen Gaps vom 30. Juni inklusive.
Das Long-Szenario: Damit der Rücksetzer hingegen als Pullback eingestuft werden kann, müssten die Notierungen im ersten Schritt über das Januar-Hoch bei 25.508 zurückkehren. Darüber würden sich die Blicke auf das neue Rekordhoch vom Montag richten, das nun bei 25.900 einen Widerstand bildet. Brechen die Blue Chips per Tagesschluss über diesen Preisbereich aus, wäre ein Anstieg bis an die 26.000er-Barriere denkbar. Darüber wäre der Weg anschließend frei von weiteren charttechnischen Hindernissen.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UQ9YFE | 22.489,97 | 8,53 |
| Open End Turbo Call | WA2G6Z | 23.448,90 | 12,53 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA8TH5 | 28.398,96 | 8,68 |
| Open End Turbo Put | UQ8FU5 | 27.489,49 | 12,54 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 08.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Abend gilt der Anlegerblick vor allem den Fed Minutes und damit der Frage, ob die US-Notenbank die Leitzinsen in diesem Jahr anheben oder unverändert lassen wird.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








