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Gestern sah es noch so aus, als sollte die DAX-Erholungsrallye Fahrt aufnehmen. Die 12.000-Punkte-Marke war wieder greifbar. Am heutigen Mittwoch trübten jedoch unter anderem schlechte Unternehmensnachrichten die Stimmung ein.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer rutschte in der Spitze um mehr als 1 Prozent ins Minus. Im Fokus standen vor allem Bayer und BMW. Hinzu kamen allerdings weitere negative Impulse. Die Vorgaben aus den USA fielen schwach aus. Außerdem geht das Brexit-Chaos in die nächste Runde. Die britische Premierministerin Theresa May hat einen Aufschub bis Ende Juni beantragt, allerdings ist nicht ganz klar, was bis dahin Entscheidendes passieren soll, um das Vereinigte Königreich geregelt aus der EU zu führen.

Das waren die Tops & Flops. Aufgrund des schwachen Gesamtmarktumfelds waren heute im DAX vor allem so genannte defensive Werte aus den Bereichen Energieversorgung, Gesundheit oder Konsumgüter gefragt. Mit einem zwischenzeitlichen Kursplus von knapp 2 Prozent konnte dabei zum Beispiel der Nivea-Hersteller Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000) eine besonders gute Performance an den Tag legen.

Im Gegensatz dazu geriet die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) regelrecht unter die Räder und zog dabei den gesamten Markt mit in die Tiefe. Die Anteilsscheine des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns büßten zeitweise rund 13 Prozent an Wert ein. Für den Kurssturz hatte die Entscheidung eines Geschworenengerichts in den USA gesorgt, wonach das glyphosathaltige Mittel Roundup von Monsanto einen erheblichen Faktor bei der Entstehung der Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman ausgemacht habe. Damit sind die juristischen Probleme für die Bayer-Tochter rund um Glyphosat noch einmal angewachsen.

Deutliche Kursverluste musste auch BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) einstecken, was sich auch negativ auf die Performance der anderen DAX-Automobilwerte auswirkte. In der Spitze verlor die BMW-Aktie rund 6 Prozent an Wert, nachdem sich der Münchner Autobauer zu seinen Zukunftsaussichten geäußert hatte. In den kommenden Jahren sind milliardenschwere Investitionen in Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität oder das autonome Fahren geplant, was sich entsprechend negativ auf die Ergebnisse auswirken dürfte. 2019 soll das Konzernergebnis vor Steuern laut Managementprognose deutlich unter dem Vorjahreswert bleiben. Zudem wird die in der Branche viel beachtete EBIT-Marge im Segment Automobile lediglich bei 6 bis 8 Prozent gesehen. Langfristig will man jedoch zur traditionellen Zielmarke von 8 bis 10 Prozent zurückkehren.

Das steht morgen an. Am morgigen Donnerstag werden hierzulande keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag dafür der Philly-Fed-Index für den Monat März sowie die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

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