Der Donnerstag an der Börse

Tech fährt weiter Achterbahn | Fed dürfte die Füße stillhalten

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Futures zeigen sich am heutigen Donnerstag uneinheitlich und wenig bewegt. Gestern konnten die wichtigsten Indizes an der Nasdaq und New York Stock Exchange noch leichte Zugewinne verbuchen.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Mittwochhandel mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 26.269 Punkte, während der S&P 500 um 0,4 Prozent auf 7.57 Zäher zulegen konnte. Im Fokus stand vor allem die Volatilität bei Technologiewerten.

Für gute Stimmung hatte eine schwächer als erwartete Entwicklung bei den US-Erzeugerpreisen gesorgt. Die Hoffnung wird genährt, dass der Inflationsdruck nachlässt. Dies sorgte für Auftrieb an den Aktienmärkten und stärkte die Zuversicht der Anleger, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen vorerst unverändert lassen wird.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Donnerstagmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 2,8 Prozent an Wert und lag bei 66.835 Punkten. Noch stärker unter Druck stand der südkoreanische KOSPI. Die Schwäche bei einigen Tech-Werten sorgte für Kursverluste von rund 7 Prozent.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigt sich am Donnerstag wenig bewegt. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass im Zuge des gestrigen Rücksetzers die 21-Tagelinie (25.097) erneut unterschritten worden sei.

„Jetzt ist die 55-Tagelinie in Reichweite (24.797). Das Risiko nachgebender Notierungen überwiegt, denn die quantitativen Indikatoren sind per saldo als belastend einzustufen. Weitere Haltemarken zeigen sich bei 24.548 und bei 24.358, wo dicht darunter auch die 100- und 200-Tagelinie zu finden sind“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand: 16.07.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Können sich die Notierungen an der Tausenderschwelle nach oben abdrücken, müsste es im nächsten Schritt über das Top vom 22. Juni bei 25.176 gehen. Gelingt der Break (wichtig: per Tagesschluss), wäre ein Hochlauf an das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 denkbar. Darüber sollte das Januar-Hoch bei 25.508 überboten werden, bevor das amtierende Rekordhoch bei 25.900 Punkten in den Fokus rücken würde. Anschließend wäre der Weg zunächst frei von charttechnischen Hindernissen.

Das Short-Szenario: Unterhalb der 25.000er-Marke müsste dagegen auf die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.846) mit dem Vorwochentief (24.830) geachtet werden, die gestern bereits angesteuert wurden. Fällt der DAX auch unter das April-Top bei 24.792 zurück, sollte anschließend auf die Tiefs vom 29. und 26. Juni (24.557/24.548) geachtet werden. Die nächste Unterstützung wäre danach an der langfristigen 200-Tage-Linie (24.342) und am mittelfristigen GD100 (24.332) zu finden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Open End Turbo Call UJ50D8 22.080,95 8,55
Open End Turbo Call WA1DD3 23.014,79 12,54
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Open End Turbo Put UM2VQS 27.869,91 8,68
Open End Turbo Put UQ8MNC 26.984,95 12,51

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 16.07.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Neben den wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe blicken Anleger am heutigen Donnerstag in den USA vor allem auf die Juni-Einzelhandelsumsätze.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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