Auch am Freitag zeigen sich die US-Aktien-Futures schwächer, nachdem der Ausverkauf bereits gestern von den Technologiewerten angeführt worden war.
Heard in New York
Am gestrigen Donnerstag schloss der NASDAQ Composite 1,5 Prozent schwächer bei 25.881 Punkten, während der S&P 500 um 0,5 Prozent auf 7.533 Zähler zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Tagesminus bei 0,2 Prozent auf 52.553 Punkte. Für einen Stimmungsdämpfer sorgte die anhaltende Konsolidierung in den Bereichen KI und Halbleiter. Deutlich robuster zeigten sich dagegen die defensiven Sektoren, Konsumgüter, Immobilien und Gesundheit, gestützt von überraschend starken Zahlen des Krankenversicherers UnitedHealth.
Zusätzlich sorgt der Umstand für Bewegung, dass der US-Dollar und Anleiherenditen anzogen, nachdem mit dem Philly Fed Index und den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe gleich zwei wichtige Konjunkturdaten deutlich besser als erwartet ausgefallen waren. Die Hauptstory stellt jedoch der Tech-Ausverkauf dar. Der SOX-Halbleiterindex ist im Juli allein um 16 Prozent eingebrochen, nachdem das Barometer seit Jahresbeginn in der Spitze um mehr als 100 Prozent zugelegt hatte. Auch Netflix stand nachbörslich unter Druck, nachdem die Q3-Umsatzprognose enttäuscht hatte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich im Zeichen eines Ausverkaufs bei Technologiewerten schwächer. In Südkorea fiel der Handel feiertagsbedingt aus, dafür setzte der japanische Nikkei 225 zuletzt um 4,1 Prozent auf 64.113 Punkte zurück.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Freitag schwächer. Vonseiten der Helaba-Analysten wird darauf verwiesen, dass sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer weiterhin unterhalb der 21-Tagelinie bewegen würde, die heute bei 25.096 für Widerstand sorge.
„Das Risiko erneut nachgebender Notierungen dominiert, zumal die 55-Tagelinie bei 24.814 bereits zeitweise unterschritten wurde und offenbar keinen Halt bieten kann. Zudem sind die Vorgaben aus den USA und Asien negativ, wo ein Ausverkauf bei Technologie- und Chipwerten belastet hat. Weitere Unterstützungen beim DAX zeigen sich bei 24.548 und 24.358. Knapp darunter verlaufen die 100- und 200-Tagelinien“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Setzt sich die Abwärtsbewegung vor dem Wochenende fort – wonach es vorbörslich aussieht –, könnten die 50-Tage-Linie (24.851) und das Vorwochentief (24.830) erneut unterboten werden. Darunter sollte auf das April-Top bei 24.792 geachtet werden, ehe es um das neue Wochentief und um die Tiefs vom 29. und 26. Juni (24.557/24.548) gehen dürfte. Unterhalb der 200-Tage-Linie (24.347) und des GD100 (24.331) würde bereits die 24.000er-Schwelle in den Fokus rücken.
Das Long-Szenario: Oberhalb von 25.000 Punkten wäre zunächst ein Vorstoß an das Top vom 22. Juni bei 25.176 Zählern erforderlich, bevor das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 angesteuert werden könnten. Gelingt der Sprung über dieses Niveau, würden weitere Kursanstiege in Richtung Januar-Hoch bei 25.508 bzw. bis zum amtierenden Rekordhoch ins dann wieder bullishe Bild passen.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5K86 | 21.949,35 | 8,46 |
| Open End Turbo Call | WA1AW4 | 22.910,05 | 12,54 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA5X5E | 27.745,10 | 8,68 |
| Open End Turbo Put | WA7Z1J | 26.824,20 | 12,76 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 17.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Neben den neuesten Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen schauen Anleger in den USA am Nachmittag auf das Konsumklima der Uni Michigan für den Monat Juli.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.







