Während die US-Angriffe auf den Iran weitergehen, steigt Brent auf mehr als 90 US-Dollar je Barrel, was am heutigen Montag für weitgehend schwächere US-Aktienfutures sorgt. Die Vorwoche hatte die Wall Street schwächer beendet.
Heard in New York
Angeführt wurde die jüngste Schwäche von den Technologie- und Halbleiterwerten. So verlor der NASDAQ Composite in der Vorwoche 2,9 Prozent an Wert und landete bei 25.520 Punkten. Im Dow und S&P 500 lagen die Wochenverluste bei 0,9 bzw. 1,6 Prozent. Auch in dieser Woche wird der Fokus auf einige Tech-Größen gelenkt. Beispielsweise wird Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) seine neuesten Quartalsergebnisse im Zuge der laufenden Berichtssaison bekannt geben.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am heutigen Montagmorgen angesichts wachsender Spannungen im Nahen Osten und steigender Ölpreise uneinheitlich, während in Japan feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde.
So steht´s um den DAX
Der DAX startet verhalte in die neue Börsenwoche. Zum Ende der letzten Woche hat sich die Schwäche am deutschen Aktienmarkt fortgesetzt. Eine Verkaufswelle im Technologie- und Chipbereich sorgte laut Aussagen der Helaba-Analysten für eine schwache Eröffnung, im Tagesverlauf habe es aber eine Stabilisierung gegeben und der DAX schloss 0,3 % tiefer bei 24.831 Punkten.
„Zu Wochenanfang zeichnet sich eine wenig veränderte Eröffnung ab, da auch die asiatischen Aktienindizes ein uneinheitliches Bild abgeben. Die Eskalationsspirale zwischen den USA und dem Iran dreht sich indes weiter und die Öl- und Gaspreise steigen. Daher bleibt die Stimmung wohl verhalten. Am technisch getrübten Bild hat sich wenig verändert. Der DAX liegt unterhalb der 21-Tagelinie (25.086) und auch die 55-Tagelinie (24.824) wurde zuletzt immer wieder unterschritten. Damit ist das Risiko erneut nachgebender Notierungen erhöht. Weitere Unterstützungen zeigen sich bei 24.548 und 24.358. Knapp darunter verlaufen die 100-und 200-Tagelinien. Oberhalb der 21-Tagelinie sind Widerstände im Bereich von 25.200 zu finden“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Nach dem Rückfall unter die kurzfristige 50-Tage-Linie lässt sich die erste Unterstützung jetzt am April-Top bei 24.792 einzeichnen. Etwas tiefer würde das Vorwochentief in den Fokus rücken, bevor mit einem Test der Tiefs vom 29. und 26. Juni (24.557/24.548) gerechnet werden müsste. Fällt der DAX zudem unter den doppelten Halt aus der langfristigen 200- und der mittelfristigen 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.352 bzw. 24.329) zurück, wären weitere Abgaben bis an die 24.000er-Marke möglich. Darunter sollte auf das Tief vom 18. Mai (23.797) geachtet werden.
Das Long-Szenario: Oberhalb des GD50 (24.861) würden sich die Blicke zunächst erneut auf die 25.000er-Barriere richten, ehe das Top vom 22. Juni bei 25.176 überboten werden müsste. Gelingt auch der Sprung über das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 Punkten, könnte es zu einem erneuten Anstieg bis an das Januar-Hoch bei 25.508 bzw. bis zum amtierenden Rekordhoch kommen.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5T26 | 21.934,00 | 8,53 |
| Open End Turbo Call | WA09DC | 22.875,13 | 12,56 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA5X5E | 27.742,06 | 8,52 |
| Open End Turbo Put | WA8ZZD | 26.802,25 | 12,53 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 20.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute blicken Anleger hierzulande unter anderem auf die deutschen Juni-Erzeugerpreise.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.







