Nach den gestrigen Kursverlusten zeigen sich die US-Aktienfutures auch am heutigen Donnerstag schwächer. Insgesamt zeigen sich die Märkte trotz eines Ölpreisanstiegs von mehr als 20 Prozent innerhalb der vergangenen zwei Wochen jedoch alle sin allem eher robust. Nachbörslich standen gestern eine Reihe von Quartalsergebnissen im Technologiebereich im Fokus.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Mittwochhandel mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 25.690 Punkte, während der S&P 500 um 0,1 Prozent zurücksetzte. Nachbörslich meldete Alphabet mit 40,77 Mrd. US-Dollar ein weitgehend im Rahmen der Erwartungen liegendes operatives Ergebnis. Die besseren Gesamterlöse wurden durch schwächere Margen ausgeglichen. Die viel beachteten Investitionsausgaben lagen mit 44,9 Mrd. US-Dollar praktisch im Rahmen der Erwartungen von etwa 46 Mrd. US-Dollar, während der Free Cashflow jedoch deutlich schwächer aus als erwartet ausfiel. Dieser lag bei -6 Mrd. US-Dollar gegenüber Schätzungen von +2,4 Mrd. US-Dollar.
Konnichiwa Tokio!
In Asien zeigten sich die Aktienbörsen am Donnerstagmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 lag zuletzt mit 0,2 Prozent bei 66.219 Punkten leicht im Plus. Anleger schauten auch hier auf die sich verschärfenden Spannungen in Nahost und die steigenden Ölpreise. Die Ölsorte Brent nähert sich dabei der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel an.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Donnerstag ein wenig schwächer. Gestern wurden dagegen Gewinne erzielt. Technisch hervorzuheben ist laut Aussagen der Helaba-Analysten der Anstieg des DAX über die 21-Tagelinie.
„Oberhalb der Marke von 25.200 gibt es Hürden in Form des Anfang Juli gerissenen Kursgaps (25.280 bis 25.465) und des Allzeithochs, das am 6. Juli bei 25.900 markiert wurde. Unterstützungen unterhalb der 21-Tagelinie (25.086) und der 55-Tagelinie (24.855) sind um 24.650 und bei 24.547 zu finden“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.
Das Long-Szenario: Setzt sich die Erholung im DAX weiter fort, müsste es zuerst per Tagesschluss über 25.176 hinausgehen. Darüber könnte das Gap vom 8. Juli geschlossen werden, wobei in diesem Zusammenhang auch das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 überboten werden müssten. Im nächsten Schritt wäre dann ein Sprung über das Januar-Hoch bei 25.508 erforderlich, worauf ein Anstieg bis zum aktuellen Rekordhoch bei 25.900 Punkten folgen könnte.
Das Short-Szenario: Unterhalb der 25.000er-Marke ist die erste Haltelinie weiterhin am kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.912) zu finden. Darunter sollte das April-Top bei 24.792 Zählern stützend wirken. Fällt der DAX auch unter das Vorwochentief bei 24.651 und unter die beiden Tiefs vom 29. und 26. Juni bei 24.557 bzw. 24.548 Punkten zurück, dürfte die Doppelunterstützung aus der langfristigen 200- und der mittelfristigen 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.363 bzw. 24.322) auf den Prüfstand gestellt werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | WA0W5H | 22.234,35 | 8,61 |
| Open End Turbo Call | WA0380 | 23.152,16 | 12,53 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA8H7Q | 28.067,54 | 8,60 |
| Open End Turbo Put | WA8VMY | 27.139,11 | 12,56 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 23.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute schauen Anleger vor allem auf den EZB-Zinsentscheid.
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