Sorgen vor weiter steigenden Ölpreisen, neue US-Zölle und ausufernde KI-Investitionen hatten gestern die Stimmung an den US-Börsen belastet.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Donnerstaghandel mit einem Minus von satten 2,2 Prozent auf 25.137 Punkte, während der S&P 500 um 1,2 Prozent auf 7.408 Zähler zurücksetzte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitagmorgen schwächer und folgten dabei der Nasdaq und der New York Stock Exchange. Der japanische Nikkei 225 verlor dabei zuletzt 2,8 Prozent auf 64.611 Punkte. Auch wenn sich die Ölpreise heute leicht erholen, hatten diese im Fall der Sorte Brent gestern erstmals seit Ende Mai die Marke von 100 US-Dollar je Barrel übertroffen. Schuld sind zunehmende Sorgen vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten und einer Blockade der Straße von Hormus.
So steht´s um den DAX
Nach dem gestrigen Rücksetzer unternimmt der DAX am Freitag einen Stabilisierungsversuch. Für Unsicherheit sorgen laut Einschätzung der Helaba-Analysten die weiter und kräftig steigenden Energiepreise infolge der Eskalation im Nahen Osten. Auch die Frage der KI-Bewertung und die Quartalsergebnisse, die zum Teil negativ aufgenommen worden seien, spielen eine Rolle.
„Das Umfeld bleibt schwierig, auch weil der Leitindex die 55-Tagelinie (24.857) unterschritten hat. Damit ist Potenzial bis 24.650 und 24.547 eröffnet. Das 38,2 %-Retracement liegt bei 24.358 und knapp darunter verlaufen die 100- und 200-Tagelinien“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Setzt sich der Rücksetzer unterhalb des April-Tops bei 24.792 fort, müsste jetzt auf das Vorwochentief bei 24.651 und auf die beiden Tiefs vom 29. und 26. Juni (24.557/24.548) geachtet werden. Unterhalb der Doppelunterstützung aus der langfristigen 200- und der mittelfristigen 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.365 bzw. 24.323) sollte dann mit einem Test der 24.000er-Marke gerechnet werden. Der nächste Halt wäre anschließend am Tief vom 18. Mai bei 23.797 zu finden.
Das Long-Szenario: Kann der DAX vor dem Wochenende dagegen nach oben drehen, müsste es zuerst über die 50-Tage-Linie (24.918) und direkt im Anschluss auch zurück über die 25.000er-Barriere gehen. Gelingt der Re-Break, sollte danach das offene Gap vom 8. Juli geschlossen werden. In diesem Zusammenhang wäre auch ein Ausbruch über das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 Zählern nötig, um danach weitere Kursgewinne in Richtung des Januar-Hochs bei 25.508 und des aktuellen Allzeithochs vom 6. Juli bei 25.900 Punkten zu ermöglichen.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5DDG | 21.844,82 | 8,52 |
| Open End Turbo Call | WA1DAY | 22.792,89 | 12,62 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UQ79SU | 27.636,05 | 8,53 |
| Open End Turbo Put | WA45LN | 26.688,35 | 12,64 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 24.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag schauen Anleger in den USA vor allem auf den S&P Flash-PMI für das verarbeitende Gewerbe (Juli)
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