Während die sinkenden Ölpreise für einiges an Erleichterung an der Wall Street sorgen, bleiben vor allem Technologiewerte unter Druck, sodass sich am Dienstag gerade die NASDAQ100-Futures negativ zeigen.
Heard in New York
Gestern hatte wiederum der NASDAQ Composite mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent bei 24.932 Punkten geschlossen, während sich der S&P 500 mit 7.413 Punkten nahezu unverändert zeigte. Neben einer Vielzahl von Ergebnisse warten Anleger unter anderem auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend.
Börsianer erwarten, dass die Zentralbank den Leitzins unverändert lässt, hoffen jedoch auf mehr Klarheit über den weiteren geldpolitischen Kurs. Laut dem CME FedWatch Tool preisen die Fed-Funds-Futures derzeit eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte im September ein.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 4,0 Prozent auf 62.364 Punkte. Angeführt wurde der Ausverkauf durch deutliche Verluste von mehr als 10 Prozent im Südkoreanischen KOSPI. Dieser litt vor allem unter einer Schwäche bei KI- und Halbleiterwerten wie Samsung und SK Hynix.
So steht´s um den DAX
Fallende Ölpreise stützen den DAX auch am Dienstag. Das technische Bild hat sich mit dem jüngsten Sprung laut Aussagen der Helaba-Analysten über die letzten Hochs und die Durchschnittslinien aufgehellt. Sollte der Bereich um 25.500 nachhaltig über wunden werden, rücke das Anfang Juli markierte Allzeithoch bei 25.900 wieder in den Fokus der Marktteilnehmer.
„Eine erste Unterstützung lokalisieren wir bei 25.125 in Form der 21-Tagelinie. Future-Indikationen lassen am frühen Morgen auf eine wenig veränderte Eröffnung schließen, obwohl es in Asien zum Teil deutliche Verluste gibt. Der südkoreanische Aktienindex (KOSPI) liegt zeitweise über 10 % im Minus, was mit Sorgen um die Finanzierung des KI-Booms erklärt wird“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der DAX die jüngsten Tendenzen bestätigen und per Tagesschluss über das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 ausbrechen, müsste es danach auch über das Januar-Hoch bei 25.508 und über das gestrige Tageshoch gehen. Oberhalb dieses Levels wäre dann ein Anstieg bis zum amtierenden Allzeithoch vom 6. Juli bei 25.900 möglich, ehe die 26.000er-Barriere in den Fokus rücken würde.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite sollte dagegen auf das offene Gap geachtet werden, das gestern in den Chart gerissen wurde. Kommt es nach einem Gap-Close bei 25.099 Punkten zu weiteren Abgaben, dürfte die runde 25.000er-Schwelle mit dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.962) auf den Prüfstand gestellt werden. Der nächste charttechnische Halt wäre am April-Top bei 24.792 zu finden, bevor sich die Blicke auf das Zwischentief vom 17. Juli bei 24.651 Zählern richten würden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | WA0PB6 | 22.430,29 | 8,31 |
| Open End Turbo Call | WA6620 | 23.627,89 | 13,63 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA8TH5 | 28.378,20 | 8,76 |
| Open End Turbo Put | UQ8FU5 | 27.469,39 | 12,70 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 28.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag blicken Anleger in den USA sehr gespannt auf das neueste Conference Board Verbrauchervertrauen.
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