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Sowohl die vorläufigen Daten des Einkaufsmanagerindex vom letzten Freitag – der um 2,9 auf 44,7 Punkte fiel – als auch der gestrige ifo-Geschäftsklimaindex belegen, dass sich die Aussichten für das Verarbeitende Gewerbe immer mehr eintrüben. Vor allem der schwelende Handelskonflikt hinterlässt hier seine Spuren in Form einer global nachlassenden Nachfrage nach Industrie-Produkten.

Dass der ifo-Gesamt-Index trotzdem einen Anstieg zu verzeichnen hatte, liegt an der noch sehr guten Lage bei den Dienstleistungen und im Handel sowie einer Erholung im Baugewerbe. Handel und Dienstleistungen werden vom robusten Konsum getragen. Die heutige Veröffentlichung des GfK-Konsumklimas bestätigt dies mit einem noch immer vergleichsweise hohen Wert in Höhe von 10,4 – nach 10,7 Punkten im Vormonat. Am Freitag werden die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Deutschland bekannt gegeben. Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Arbeitslosen trotz Schwäche der Industrie erneut gesunken ist und der Konsum daher vorerst weiter die wichtigste Wachstumskomponente bleibt.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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