Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Nachdem Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) eine Zusammenfassung einer unabhängigen Untersuchung zu den Bilanzfälschungsvorwürfen in der Niederlassung in Singapur geliefert und diese damit als entkräftet angesehen hatte, war es klar, dass sich die „Financial Times“ relativ bald mit weiteren Vorwürfen melden würde. Nun ist es so weit.

Auch die jüngsten Vorwürfe betreffen mutmaßliche Scheinumsätze. Dieses Mal verwieset man bei der „Financial Times“ jedoch auf zweifelhafte Partnerfirmen des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München in Asien. Die Marktreaktionen fielen einmal mehr heftig aus. Die im DAX gelistete Wirecard-Aktie rutschte am Freitag in der Spitze um rund 10 Prozent ins Minus, obwohl das Unternehmen auch dieses Mal schnell mit der Verteidigung dran war.

Laut Wirecard sei die jüngste „FT“-Berichterstattung Teil einer Reihe von falschen und irreführenden Informationen, die von der „FT“ seit Januar 2019 veröffentlicht werden. Demnach seien die nun veröffentlichten ungenauen Informationen von der „FT“ auch noch absichtlich falsch zitiert worden, um Tatsache und Fiktion weiter zu verzerren. Damit scheint nur eines klar zu sein, dass die Auseinandersetzung zwischen Wirecard und der „FT“ weitergehen wird.

FAZIT. Zumindest aus Anlegersicht bleibt vorerst alles beim Alten. Leider dient die Wirecard-Aktie derzeit nur als Spekulationsobjekt. Am Freitag wurde erneut deutlich, dass ein einzelner „FT“-Bericht den Aktienkurs jederzeit in die Tiefe drücken kann. Dabei hat der Zahlungsabwickler dank E-Commerce und Mobile Payment in Sachen Zukunftsaussichten einiges zu bieten. Daher sollte er auch diese Attacken wegstecken können. Dies kann jedoch etwas dauern.

Anleger, die von der Stärke von Wirecard überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 4x Long auf Wirecard (WKN: MF2LE9 / ISIN: DE000MF2LE99) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Faktorzertifikat (WKN: MF69VW / ISIN: DE000MF69VW4) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

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