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Der DAX konnte sich in der abgelaufenen Woche wieder von seiner freundlichen Woche zeigen. Am Ende gelang sogar der Sprung über die Marke von 11.500 Punkten. Zum Ende des ersten Quartals blicken die Anleger damit sehr zufrieden auf das bisherige Börsenjahr 2019.

Der DAX konnte in den ersten drei Monaten 2019 mehr als 8 Prozent zulegen. Er übertrifft damit bereits jetzt die Jahresperformance mancher Jahre. Im Monatsvergleich fällt der März 2019 jedoch negativ aus der Reihe. Im langfristigen Mittel zog der DAX im März 1,31 Prozent an.

Unternehmensseitig sorgte weiter die mögliche Bankenfusion von Deutscher Bank und Commerzbank für Gesprächsstoff. Aber auch Wirecard war mit der Vorlage des Untersuchungsberichts ein Topthema der vergangenen Woche. Auch Bayer stand wieder einmal im Fokus der Anleger. Hinzukommt das unendliche Thema Brexit, das die Anleger allmähliche ermüdet.

Deutschland

Nachdem Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) eine Zusammenfassung einer unabhängigen Untersuchung zu den Bilanzfälschungsvorwürfen in der Niederlassung in Singapur geliefert und diese damit als entkräftet angesehen hatte, war es klar, dass sich die „Financial Times“ relativ bald mit weiteren Vorwürfen melden würde. Nun ist es so weit. Mehr dazu hier.

Seit rund einer Woche ist es offiziell: Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008), einst der Inbegriff des deutschen Bankwesens und Mutter der Deutschland AG, befindet sich in Fusionsgesprächen mit der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001), ebenfalls ein Altstar der langen deutschen Wirtschaftsgeschichte. Doch wohin soll das führen?

Für ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) werden Zugpferde wie die Sendung „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“ immer wichtiger, da das traditionelle Fernsehen durch Video-on-Demand-Anbieter wie Netflix weiter unter Druck gerät. Angesichts des Wachstums digitaler Angebote bleibt jedoch die Frage, was solche Erfolge noch wert sind. Mehr dazu hier.

Am Donnerstagabend war es mal wieder so weit. Osram (WKN: LED400 / ISIN: DE000LED4000) wartete mit einer weiteren Gewinnwarnung auf, was die im MDAX gelistete Osram-Aktie entsprechend in die Tiefe drückte. Am Freitag war es jedoch schon wieder Zeit für eine Stabilisierung. Die Frage bleibt allerdings, ob diese von Dauer sein wird. Mehr dazu hier.

International

Noch bezahlen die Deutschen ihre Einkäufe am liebsten mit Bargeld. Allerdings wächst die Akzeptanz von bargeldlosen Bezahlmethoden. Inzwischen ist es alles andere als abwegig, sich eine Zukunft ohne Geldscheine und Münzen vorzustellen. Eine Vielzahl von Unternehmen arbeitet daran, diese Zukunft Realität werden zu lassen. Hierzulande gehört der mittlerweile dem DAX angehörende Anbieter Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) zu den bekanntesten Vertretern. Auch Adyen (WKN: A2JNF4 / ISIN: NL0012969182) aus den Niederlanden konnte relativ schnell Berühmtheit erlangen. Mehr dazu hier.

Für viele dürfte die jüngste Apple-Veranstaltung eine Enttäuschung gewesen sein. Schließlich erwartet man von dem iPhone-Konzern seit vielen Jahren wahre Wunderdinge. Diese hohen Erwartungen sind manchmal schlicht nicht zu erfüllen. Darüber hinaus hat Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) trotz des Staraufgebots und den vollmundigen Ankündigungen von Konzernchef Tim Cook keine Weltsensationen präsentiert. Zumal es viele Jahre dauern sollte, bis die Transformation von einem Hardwareanbieter zu einem Anbieter von Dienstleistungen vollzogen ist. Trotzdem sollte sich die Konkurrenz warm anziehen. Mehr dazu hier.

Am Freitag war es soweit: mit Lyft (WKN: A2PE38 / ISIN: US55087P1049) hat der erste Fahrdienstvermittler den Gang an die Wall Street gewagt. Im kommenden Monat folgt Branchenriese Uber. Bleibt die Frage, wie lange die hochgehypten Anbieter auch die Börse rocken. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche wenig spannende Veröffentlichungen auf der Agenda.

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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