Bildquelle: markteinblicke.de

Nach dem zuletzt schlechten Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland im Februar (47,6 Punkte), setzte sich die Talfahrt fort und der März-Wert lag bei nur noch 44,1 Punkten. Vor diesem Hintergrund kommen den in dieser Woche anstehenden Daten zu den Auftragseingängen der Industrie und zur Industrieproduktion Deutschlands eine besondere Bedeutung zu. Erwartet werden jeweils leichte Anstiege um 0,3 bzw. 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Entwicklung der vorlaufenden Indikatoren für das Verarbeitende Gewerbe lassen jedoch eher schwächere Werte erwarten.

In den USA richtet sich der Fokus vor allem auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht. Ein erneuter Rückgang der Arbeitslosenquoten und ein ggf. stärkerer Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne dürfte den gerade angekündigten weniger restriktiven Kurs der Notenbank Fed in Frage stellen.

Zusammen mit Neuigkeiten vom Brexit-Drama könnte die Woche für die internationalen Aktienmärkte im weiteren Verlauf doch noch holpriger werden, als der positive Wochenstart hoffen lässt.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Donner & Reuschel / markteinblicke.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei