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Offenbar sind Anleger fest entschlossen, dem DAX nach einem Kursplus von 9,2 Prozent im ersten Quartal 2019 ein noch besseres zweites Quartal zu bescheren. Am heutigen Mittwoch schoss das wichtigste deutsche Börsenbarometer regelrecht in die Höhe.

Das war heute los. Nach einem positiven Handelsauftakt baute der DAX seine Gewinne immer weiter aus und näherte sich dabei sogar der psychologisch wichtigen 12.000-Punkte-Marke an. Der Abstand ist nicht mehr groß. Für das Stimmungshoch sorgte heute vor allem die Hoffnung der Börsianer auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Dadurch vergaßen Investoren erneut das Brexit-Chaos. Allerdings gilt es zu bedenken, dass der Handelskonflikt bereits mehrere Male mutmaßlich vor der Lösung stand und am Ende nicht zählbares herauskam. Trotzdem gilt es die positive Momentaufnahme mitzunehmen.

Das waren die Tops & Flops. Das gute Marktumfeld konnte im DAX heute vor allem Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) nutzen. Die Aktie des Münchner Chipkonzerns setzte damit ihre Erholung fort, nachdem vor wenigen Tagen noch eine Gewinnwarnung für einen deutlichen Kurssturz gesorgt hatte. Heute lag das Kursplus in der Spitze bei mehr als 4 Prozent.

Am DAX-Ende fanden sich eher defensive Werte aus den Bereichen Gesundheit, Telekommunikation oder Konsumgüter wieder. Sie entfalten ihre Stärken in schwierigen Marktsituationen. In diesen zeigen sie sich vergleichsweise sehr robust. Allerdings waren ihre Dienste heute nicht gefragt. Anlegern ging es nicht um das Thema Absicherung. Sie gingen ins Risiko. Dabei hatte die Aktie des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905) mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von rund 1 Prozent die größten Verluste zu beklagen.

Das steht morgen an. Lange Zeit sah es so aus, als sollte die EZB in diesem Jahr die Leitzinswende vollziehen. Angesichts der europäischen Konjunkturabkühlung und weiterer Marktunsicherheiten sieht es nun jedoch nicht mehr nach einem Ende der Nullzinspolitik in 2019 aus. Weitere Aufschlüsse über das Vorgehen der Notenbank dürfte die Zusammenfassung der EZB-Sitzung vom 7. März liefern. Diese wird am morgigen Donnerstag veröffentlicht. Aus den USA erreichen uns wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

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