Bildquelle: markteinblicke.de

Im ersten Quartal 2019 konnte der DAX einen satten Kurssprung von 9,2 Prozent hinlegen. Der Start in das zweite Quartal des Jahres fiel sogar noch euphorischer aus. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer kämpft nun sogar um die psychologisch wichtige 12.000-Punkte-Marke. Ein Jahreshoch jagt das nächste. Trotzdem stellt sich die Frage, ob die Erholungsrallye von Dauer sein wird.

Für die gute Börsenstimmung sorgten vor allem die Hoffnungen auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA. Außerdem scheinen die Notenbanken Fed und EZB nichts mehr von Leitzinserhöhungen wissen zu wollen. Gleichzeitig signalisierten einige Konjunkturdaten, dass die Sorgen vor einer wirtschaftlichen Abkühlung etwas übertrieben ausgefallen sein könnten. Allerdings könnten sich Börsianer genauso zu früh gefreut haben.

Noch immer droht in einigen Teilen der Welt eine Rezession. Anderswo ist sie schon da. Außerdem standen wir mehrfach kurz vor einer Lösung des chinesisch-amerikanischen Handelskonflikts, während die Beteiligten immer wieder beteuerten, wie gut doch die Verhandlungen vorankommen würden. Eine Einigung wurde trotzdem noch nicht erzielt. Damit gilt es festzuhalten, dass die jüngste Erholung an den Aktienmärkten auf sehr wackeligen Beinen steht.

Unternehmensseitig standen in dieser Woche zur Abwechslung nicht Bayer oder Wirecard im Fokus, sondern die Commerzbank und die Deutsche Bank. Dank der italienischen Großbank UniCredit könnte nun so richtig Spannung in den Fusionspoker am deutschen Bankenmarkt kommen.

Deutschland

Für die Deutsche Telekom ist eine entscheidende Phase angebrochen. Der ehemalige Staatsmonopolist kann die Grundlage für eine sehr erfolgreiche Zukunft schaffen oder sich mit falschen Entscheidungen diese komplett verbauen. Mehr dazu hier.

Die Nordex-Aktie läuft derzeit regelrecht heiß. Marktteilnehmer fragen sich, ob der Hamburger Windturbinenhersteller seinen Höhenflug fortsetzen kann. Mehr dazu hier.

Infineon machten zuletzt die Konjunkturabkühlung und die Schwächen einiger Automobilkonzerne zu schaffen. Trotzdem dürfte der Münchner Chipkonzern keine allzu großen Zukunftssorgen haben. Mehr dazu hier.

International

Die voestalpine hatte es zuletzt alles andere als einfach. US-Stahlzölle, globaler Handelsstreit, Probleme in der Autobranche oder die weltweite Konjunkturabkühlung. Neben Sondereffekten wie einer Hochofenreparatur waren dies einige Effekte, die dem österreichischen Stahl- und Technologiekonzern zu schaffen gemacht haben. Zuletzt konnte sich die voestalpine-Aktie jedoch stabilisieren. Mehr dazu hier.

Tesla will auch in Sachen Auslieferungszahlen ein ganz großer Automobilkonzern sein. So weit ist der kalifornische Elektrowagenbauer noch lange nicht. Für jedes gelöste Probleme scheinen sich zwei neue aufzutun. Trotzdem ist man weit gekommen. Mehr dazu hier.

Das digitale Bezahlen ist auf dem Vormarsch und Echtzeitzahlungen sollten in den nächsten Jahren zum Standard werden. Während MasterCard den bargeldlosen Zahlungsverkehr seit Jahren ermöglicht, entwickelt sich mit Adyen ein vielversprechender europäischer Player der noch einen Schritt weiter geht. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche wenig spannende Veröffentlichungen auf der Agenda.

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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