Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem der Zollstreit zwischen den USA und der EU aufgrund der Querelen um Boeing und Airbus erneut hochkochte, gingen die Anleger gestern auf beiden Seiten des Atlantiks in Deckung. Der DAX rutschte dabei im Tief auf 11.850 Punkte ab, wobei der Index auf Tagestief und damit unterhalb der Nackenlinie des SKS-Musters aus dem Handel ging. Das bedeutet:

Der Rücksetzer weitet sich zunehmend aus; hält der Ausverkauf heute an, müsste daher bereits mit einem Test der 200-Tage-Linie bzw. der Haltestellen bei 11.650 und 11.600 gerechnet werden. Damit wäre dann auch das erste von zwei Gaps aus der Vorwoche geschlossen. Unterhalb von 11.600 Zählern würde sich das Chartbild anschließend mit jedem Punktverlust weiter eintrüben, zumal im Bereich von 11.500 der Absturz aus dem 2019er-Aufwärtstrendkanal droht.

Gelingt indes der Turnaround, sollte im ersten Schritt die oben erwähnte Nackenlinie zurückerobert werden. Im Anschluss stellt sich das Kursziel sofort wieder auf die runde Tausendermarke, bevor – eine erfolgreiche Rückeroberung vorausgesetzt – neues Aufwärtspotenzial bis an die 12.200er-Marke entsteht. Davor deckelt allerdings bei 12.100 Punkten die obere Begrenzung des übergeordneten 2018er-Abwärtstrendkanals den Kursverlauf, weshalb in diesem Bereich mit einigem Widerstand zu rechnen ist.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DC0MMV XM3B6V
Basispreis 10.362,22 13.322,69
Knock-out-Schwelle 10.362,22 13.322,69
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 7,78 8,12
Kurs1) 15,25 14,58

1)Uhrzeit: 10.04.2019 08:15:07

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: markteinblicke.de

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