Bildquelle: Pressefoto Daimler

Wie die gestern veröffentlichten Absatzzahlen belegen, steht der Absatz von Daimlers (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) Hausmarke Mercedes-Benz weiter unter Druck. So wurden im März weltweit 227.644 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden ausgeliefert, was einem Rückgang von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entsprach. Damit schloss Mercedes-Benz das erste Quartal 2019 mit weltweit 560.873 verkauften Pkw ab und verzeichnete so im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 5,6 Prozent.

Starkes China-Geschäft
Weltweit waren die ersten drei Monate des Jahres aufgrund der laufenden Modellwechsel bei SUVs und Kompaktwagen wie erwartet herausfordernd“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. Sehr erfolgreich verlief dagegen das Geschäft in China. Hier konnten sich im März 61.913 Kunden über ein neues Fahrzeug von Mercedes-Benz freuen. Dies bedeutete einen Zuwachs von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und damit einen neuen Bestwert. Mit 174.343 verkauften Einheiten in den ersten drei Monaten des Jahres schloss Mercedes-Benz zugleich das erfolgreichste Quartal aller Zeiten in China ab (+2,6 Prozent).

Smart wird neu positioniert
Die Verkäufe der seit längerem schwächelnden Kleinwagenmarke Smart sind im Gegensatz dazu weiter rückläufig. So stehen hier Rückgänge von 17,1 Prozent (März) und 12 Prozent (erstes Quartal) zu Buche. Um den Umsatzschwund zu stoppen und die Marke neu zu positionieren, bringt Daimler die Sparte Smart in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Großaktionär Geely (WKN: A0CACX / ISIN: KYG3777B1032) ein. Geplant ist, dass die Kleinwagen in der kommenden Generation komplett elektrisch fahren und in der Volksrepublik entwickelt und produziert werden.

40 Prozent Verlust in nur einem Jahr
An der Börse verzeichnete Daimler im vergangenen Jahr eine massive Talfahrt. Denn nachdem die Aktie im Januar 2018 ein Zwei-Jahres-Hoch bei knapp 76 Euro markierte, setzte der Kurs bis zum Januar des laufenden Jahres auf 45 Euro zurück, was einem Abschlag von rund 40 Prozent entsprach.

Neues charttechnisches Kaufsignal!
Ausgehend von dieser Unterstützung kämpften sich die Notierungen wieder nach oben, wobei Anfang April der Sprung über die 200-Tage-Linie und damit der Wechsel in den langfristigen Aufwärtstrend gelang. Damit dürften die Notierungen jetzt zügig den nächsten Widerstandsbereich bei 60 Euro ansteuern. Gelingt der Ausbruch nach oben, liegen die nächsten Kursziele bei 70 und 76 (Januar-2018-Top) Euro.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Daimler-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VA873B / ISIN: DE000VA873B2) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VL72H8 / ISIN: DE000VL72H89) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Daimler-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Daimler

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