Aufgrund eines Feiertags bleiben die Aktienmärkte in den USA am heutigen Montag geschlossen. Die Vorwoche hatten die wichtigsten Indizes wiederum wegen starke Arbeitsmarktdaten und Zinssorgen mit Verlusten beendet.
Heard in New York
Der S&P 500 fiel am Freitag um 0,4 Prozent auf 7.718,60 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,3 Prozent auf 26.506,99 Punkte nachgab. Der Dow Jones Industrial Average verlor 271,86 Punkte bzw. 0,5 Prozent und schloss bei 53.414,25 Zählern.
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im vergangenen Monat um 162.000 – deutlich stärker als die von den von Dow Jones befragten Ökonomen erwarteten 53.000. Die Arbeitslosenquote blieb wie erwartet bei 4,1 Prozent. Zusätzlich zu dem Beschäftigungszuwachs im vergangenen Monat wurden auch die Zahlen für Juni und Juli nach oben korrigiert.
Nach der Veröffentlichung des Berichts stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen. Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen erreichte dabei den höchsten Stand seit Januar 2025. Die Erwartungen, dass die US-Notenbank Fed in einigen Wochen die Zinsen anheben könnte, nahmen zu.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montagmorgen weitgehend fester, da die Anleger die Spannungen im Nahen Osten offenbar ausblendeten, während sich die USA und der Iran gegenseitig mit Vergeltungsschlägen überzogen. Der japanische Nikkei 225 kletterte zuletzt um 2,0 Prozent auf 66.303 Punkte.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Montag wenig bewegt, nachdem das Barometer vom Ende August markierten Rekordhoch korrigiert hatte und dabei unter den ungünstigen Einflüssen erhöhter Zinserwartungen und Energiepreise stand. Bei Betrachtung der technischen Indikatoren scheinen kurzfristig laut Aussagen der Helaba-Analysten weiter Risiken zu bestehen.
„So sinken MACD und Stochastic unterhalb der Signallinien. Das Kaufsignal des DMI ist passé und der ADX sinkt. Zudem ist der Index unter die 21-Tagelinie (26.214) gerutscht und konnte diese bisher nicht zurückerobern. Unterstützungen finden sich beim Tief der letzten Woche (25.728) und an der 55-Tagelinie (25.622). Als Widerstände jenseits der 21-Tagelinie zeigen sich an den Hochs bei 26.574 und 26.619“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Legen die Kurse heute ohne die Unterstützung der Wall Street – die US-Börsen bleiben am heutigen Montag feiertagsbedingt geschlossen – weiter zu, sollte es jetzt auch per Tagesschluss über das Tief vom 6. August bei 26.082 hinausgehen. Oberhalb des Tageshochs vom Freitag könnte sich ein Sprint an die 26.400er-Marke entwickeln, bevor das Zwischenhoch vom 12. August bei 26.574 und das amtierende Rekordhoch vom 28. August bei 26.619 in den Fokus rücken würden. Darüber wäre der Weg dann vorerst frei für weitere Kursanstiege.
Das Short-Szenario: Unterhalb der 26.000er-Schwelle müsste dagegen unverändert auf das Verlaufshoch vom 6. Juli bei 25.900 geachtet werden. Fällt der DAX unter diesen Halt und dreht auch am kurzfristigen GD50 (aktuell bei 25.695) nicht wieder nach oben, könnte es zu einem Test des Januar-Tops bei 25.508 und/oder des Mai-Hochs bei 25.438 Punkten kommen. Darunter würde sich der mittelfristige GD100 (25.149) als Haltelinie anbieten.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | WA09DC | 23.041,92 | 8,62 |
| Open End Turbo Call | WA1YNQ | 24.002,92 | 12,57 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA9W7C | 29.102,58 | 8,55 |
| Open End Turbo Put | WA7YPL | 28.125,24 | 12,57 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 07.09.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Anleger blicken heute morgen hierzulande unter anderem auf die deutsche Produktion im produzierenden Gewerbe. Diese ist laut Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli gegenüber Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich sei die Produktion von Mai bis Juli 2026 um 0,4 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor ausgefallen.
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