Bildquelle: Pressefoto Byd Motor Inc.

Wenn es um einen emissionsfreien Öffentlichen Personennahverkehr geht, gilt China inzwischen als ein Vorreiter. Nirgendwo auf der Welt fahren auch nur annähernd so viele Elektrobusse in den Innenstädten wie in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Vor allem ein Hersteller hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Elektrobus nicht nur in China zum Erfolg zu verhelfen. Der Batterien- und Elektroautohersteller BYD (WKN: A0M4W9 / ISIN: CNE100000296). Umso mehr ist das Unternehmen auf seine Errungenschaften stolz.

Zu Jahresbeginn 2019 freute sich BYD über den Start der weltweit größten Flotte rein elektrisch betriebener Doppeldeckerbusse. Die Ehre gebührte der im Nordwesten des Landes gelegenen Stadt Xi’an. BYD lieferte insgesamt 200 Doppeldecker der Serie K8S. Doch damit nicht genug. Erst kürzlich begann BYD mit dem Verkauf des längsten Elektrobusses der Welt. Dem K12A. Dabei handelt es sich um eine 27 Meter lange Version seines elektrischen Gelenkbusses. Dieser wird zum Beispiel in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá eingesetzt.

Insgesamt hat BYD inzwischen weltweit mehr als 50.000 rein elektrisch fahrende Busse ausgeliefert. Das Unternehmen ist vor allem bei einer Länge von mehr als 10 Metren stark. Allerdings geht es auch eine Nummer kürzer. BYD hat genauso Elektroautos und Plug-In-Hybride für jedermann im Angebot sowie die dafür benötigten Batterien. Auf diese Weise kann BYD gleich in mehrfacher Hinsicht vom Wachstum im Bereich Elektromobilität profitieren. Kein Wunder, dass selbst die US-Investorenlegende Warren Buffett BYD als lohnendes Investment ausgemacht hat.

Während der chinesische Automarkt zuletzt schwächelte, konnte BYD von seiner Konzentration auf den Bereich New Energy Vehicles (NEV) profitieren. Im Monat März wurden 30.075 Pkw mit einem rein elektrischen oder mit einem Hybridantrieb verkauft. Ein Anstieg von 116 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden sogar mit 73.172 Fahrzeugen im Bereich NEV 147 Prozent mehr Autos abgesetzt als im Vorjahr. Anleger dürften außerdem mit Freude vernommen haben, dass sich die Gewinnsituation bei BYD Anfang 2019 verbessert hat.

Nach einem deutlichen Rückgang des den Anteilseignern zurechenbaren Nettogewinns im Geschäftsjahr 2018 um 32 Prozent auf 2,78 Mrd. Yuan (umgerechnet 366,8 Mio. Euro) rechnet das Management für das März-Quartal mit einem deutlichen Gewinnsprung um 583 bis 779 Prozent. Grund für diesen Optimismus ist vor allem der anhaltend starke Verkauf von reinen Elektroautos oder Hybridfahrzeugen. Außerdem kommen einige neue BYD-Modelle bei den chinesischen Autofans besonders gut an. Dass die chinesische Regierung die Förderung für Elektroautos zurückfährt ist sicherlich kein Vorteil, allerdings macht sie dies nicht erst seit gestern, so dass BYD gelernt haben dürfte, damit fertig zu werden.

Anleger, die von der Stärke von BYD überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 3x Long auf BYD (WKN: MF7UB8 / ISIN: DE000MF7UB88) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Faktorzertifikat (WKN: MF7ULT / ISIN: DE000MF7ULT8) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Byd Motor Inc.

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