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Im Handelsstreit zwischen China und den USA ließ der Druck auf die chinesische Verhandlungsseite zuletzt etwas nach, nachdem es einige Anzeichen für eine Stabilisierung der chinesischen Wachstumsdynamik gab. Die veröffentlichten Konjunkturdaten und Prognosen sind dabei recht unterschiedlich.

So lag der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in China zuletzt wieder über der Expansionsschwelle von 50. Die expansiven geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen scheinen zu greifen. In den USA hingegen enttäuschte zuletzt der ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen. Auch ein zunehmend schwächeres Geldmengenwachstum, die inverse Zinsstruktur und ein leicht nachgebendes Verbrauchervertrauen ließen Konjunktursorgen aufkommen.

Das mag der Grund für die deutlichen Worte von US-Präsident Trump in Richtung der US-Notenbank Fed und die Forderung nach einer lockereren Geldpolitik sein. In dieser Woche stehen die Veröffentlichungen der neuesten Daten zur Industrieproduktion für China und die USA sowie die Schätzung des chinesischen BIP-Wachstums im ersten Quartal 2019 im Fokus.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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