Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) hat im ersten Quartal einen kräftigen Verlust verbucht. So steht beim DAX-Konzern ein bereinigtes Betriebsergebnis (vor Zinsen und Steuern / EBIT) von minus 336 Mio. Euro zu Buche, wie die Airline mitteilte. Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein Gewinn von 52 Mio. Euro erzielt.

Hohe Treibstoffkosten belasten
Ein Hauptgrund für das negative Ergebnis sind die um 202 Mio. Euro gestiegenen Treibstoffkosten. Laut Lufthansa haben außerdem die marktweiten Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt. Gleichzeitig sei das Ergebnis im ersten Quartal 2018 vergleichsweise sehr stark ausgefallen, da dieser Zeitraum noch vom Kapazitätsrückgang nach dem Marktaustritt von Air Berlin geprägt gewesen sei.

Jahresprognose bestätigt
Wegen der guten Buchungslage und einer deutlichen Verlangsamung des marktweiten Kapazitätswachstums prognostiziert die Deutsche Lufthansa bereits im zweiten Quartal 2019 wieder einen Anstieg der Stückerlöse im Vergleich zum Vorjahr. An der Prognose für das Gesamtjahr hält die Fluggesellschaft unverändert fest. Hier wird mit einer Gewinn-Marge (EBIT-Marge) von 6,5 bis 8,0 Prozent gerechnet. Die ausführlichen Ergebnisse des ersten Quartals 2019 will der Konzern am 30. April veröffentlichen.

Gewinnpotenzial: +43 Prozent!
An der Börse führt die Deutsche Lufthansa heute die DAX-Verliererliste mit einem Minus von rund einem Prozent an (aktuell: 21,83 Euro). Charttechnisch kommt es bei der Aktie jetzt darauf an, dass die bei 21,10 Euro verlaufende 200-Tage-Linie verteidigt wird. In diesem Fall dürften die Notierungen als Nächstes das bisherige 2019er-Top vom 26. Februar bei 23,66 Euro und die runde 24er-Marke in Angriff nehmen. Gelingt der Ausbruch über diesen Widerstandsbereich, ist die Bahn charttechnisch frei bis zum Januar-2018-Allzeithoch (31,26 Euro). Ausgehend vom aktuellen Kursniveau eröffnet sich damit ein Gewinnpotenzial von 43 Prozent.

Anleger, die von der Stärke von Lufthansa überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 5x Long auf Lufthansa (WKN: MF2LE0 / ISIN: DE000MF2LE08) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Faktorzertifikat (WKN: MF3MR2 / ISIN: DE000MF3MR27) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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