Die US-Börsen setzten am gestrigen Montag aufgrund der steigenden Ölpreise zurück. Zudem verweist Morgan Stanley darauf, dass die schwache Marktbreite trotz eines relativ robust erscheinenden Marktes Anlegern mehr Sorgen bereiten sollte.
Heard in New York
Der S&P 500 beendete den Montaghandel mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 7.683 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,9 Prozent zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,7 Prozent auf 51.481 Zähler.
Steigende Renditen von US-Staatsanleihen und Energiepreise belasteten erneut die Stimmung an der Wall Street. Die großen Indizes und Edelmetalle gaben nach, nachdem es zwischen den USA und dem Iran am Wochenende keine Fortschritte gegeben hatte. Die Märkte bleiben angespannt, während der Oktober näher rückt und im November die Zwischenwahlen anstehen. Zugleich wächst die Sorge, dass die Fed die Zinsen weiter anheben könnte – möglicherweise bereits im Oktober –, da die Inflationsängste zunehmen.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor dabei zuletzt 1,5 Prozent auf 64.923 Punkte. Auch dort machten sich ähnliche Sorgen wie ab der Wall Street rund um neue Zins- und Inflationssorgen bemerkbar.
So steht´s um den DAX
Auch am Dienstag zeigt sich der DAX wenig bewegt. Am großen Bild habe sich laut Aussagen der Helaba-Analysten kaum etwas verändert. Der Index liege in der Nähe des Gravitationswertes der letzten Wochen: 25.500. Damit einhergehend sei weder ein Unterschreiten der 100-Tagelinie (25.346) oder der letzten Impulstiefs 25.173 zu konstatieren noch das Überschreiten der 21- und 55-Tagelinien oder der Hochs bei 25.783/800.
„DMI und MACD stehen noch immer auf Verkauf. Sollte es zu einem Ausbruch auf der Unterseite kommen, findet sich die nächste Haltemarke an der 200-Tagelinie bei 24.815. Ein Ausbruch auf der Oberseite würde Potenzial bis über 26.000 eröffnen. Am Morgen steht der DAX-Future kaum verändert zum gestrigen Schluss“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.
Das Long-Szenario: Um neue Impulse freizusetzen, müsste der DAX jetzt im ersten Schritt über das Mai- und das Januar-Top (25.438/25.508) ausbrechen. Sobald die Notierungen oberhalb dieses Niveaus aus dem Handel gehen, sollten zur Bestätigung auch die 50-Tage-Linie (aktuell bei 25.821) und das Verlaufshoch vom 6. Juli bei 25.900 zurückerobert werden. Gelingt im Anschluss die Rückkehr über die 26.000er-Barriere und über das Zwischenhoch vom 4. September bei 26.168 Punkten, wären weitere Kursanstiege bis in den Bereich um 26.400 und/oder an das Top vom 12. August bei 26.574 mit dem amtierenden Rekordhoch vorstellbar.
Das Short-Szenario: Unterhalb der mittelfristigen 100-Tage-Linie (25.346) würden sich die Blicke dagegen auf das neue September-Tief mit der offenen Kurslücke vom 27. Juli (Gap-Close bei 25.099) richten. Darunter müsste auf die 25.000-Punkte-Marke und auf die langfristige 200-Tage-Linie (24.815) geachtet werden, ehe es um das Juli-Tief bei 24.651 gehen dürfte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5ZAY | 22.577,03 | 8,68 |
| Open End Turbo Call | WA15MY | 23.502,88 | 12,65 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UP22B6 | 28.492,53 | 8,55 |
| Open End Turbo Put | WB06WZ | 27.522,13 | 12,65 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 29.09.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag schauen Anleger vor allem auf die August-JOLTs aus den USA und das neueste Conference Board Verbrauchervertrauen.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








