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Zuletzt nährte der überraschend hohe Anstieg des BIP-Wachstums im ersten Quartal um 3,2 Prozent annualisiert die Hoffnung auf eine Fortsetzung des amerikanischen Wirtschaftsaufschwungs. Allerdings wurde das Wachstum vor allem vom sinkenden Import, steigenden öffentlichen Ausgaben und einem stärkeren Lageraufbau getrieben.

Diese Komponenten dürften in den kommenden Quartalen allerdings weniger zum Wachstum beitragen. Dazu kommt, dass der US-Konsum immer mehr an Dynamik nachlässt. Im Laufe dieser Woche stehen daher vor allem die Veröffentlichung der ISM-Einkaufsmanagerindizes und der Auftragseingänge sowie am Freitag der Arbeitsmarktbericht in den USA im Fokus der Anleger.

Um die Aktiennotierungen noch weiter anzutreiben, müssten alle Daten mindestens so ausfallen, wie sie vom Markt erwartet werden. Sollte es hingegen Enttäuschungen geben, würde die ohnehin schon gestiegene Erwartung einer Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf noch weiter zunehmen.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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