Bildquelle: Pressefoto Infineon Technologies AG

In den letzten Jahren sorgten die hiesigen Chiphersteller bei Investoren für satte Kursgewinne. Nun sind sich Experten einig, dass es mit der Hausse vorerst vorbei sein könnte. Dennoch gibt es Werte, welche sich dank einzigartiger Spezialisierungen und Kostenmodellen der kommenden Wachstumsstagnation widersetzen könnten.

Wenn man den Worten des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie Glauben schenken soll, ist das boomende Geschäft in der Halbleiterindustrie für die kommenden Jahre vorerst auf Eis gelegt. Während die Umsätze in der Branche in den letzten Jahren jährlich um knapp 9 Prozent gewachsen sind rechnen Marktexperten für die nächsten Jahre mit jährlichen Umsatzsteigerungen von maximal 3 Prozent, so Ulrich Schäfer vom ZVEI. Die dafür verantwortlichen Stellschrauben sind vor Allem erhöhte Unsicherheiten im chinesischen Markt als auch historisch niedrige Preise für Speichermedien.

Der US-amerikanische Halbleiterriese Intel stürzte am Freitag nach Veröffentlichung der Quartalszahlen um mehr als 9% in die Tiefe, Nvidias neuste Budget-Grafikkarten fallen im Test eher enttäuschend aus und Qualcomm schwächelt trotz gewonnenem Patentstreit mit Apple aufgrund magerem Geschäft im chinesischen Markt. Nichtsdestotrotz könnten sich zwei Halbleiterhersteller als äußerst widerstandsfähig erweisen in Anbetracht des aktuell rauen Branchenumfeldes.

Zwei Sterne am dunklen Chiphimmel?

Einer dieser Kandidaten ist die im DAX ansässige Infineon Technologies AG. Die Infineon Technologies AG (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) ist ein Hersteller von Halbleitern welcher durch die Ausgliederung von der damaligen Muttergesellschaft Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) im Jahre 1999 entstanden ist. Mit Sitz in der Gemeinde Neubiberg im Landkreis München bietet Infineon Halbleiter- und Systemlösungen hauptsächlich in den Bereichen Mobilität, Sicherheit und Energieeffizienz an. An über 130 globalen Standorten beschäftigt Infineon mittlerweile mehr als 40.000 Mitarbeiter, welche im Fiskaljahr 2018 allesamt zu einem Umsatz von EUR 7,59 Mrd. beigetragen haben.

Auch die US-amerikanische Advanced Micro Devices (AMD) (WKN: 863186 / ISIN: US0079031078) weiß sich trotz aktueller Branchenflaute zu beweisen. Mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale arbeitet AMD an der Entwicklung und Produktion von Grafikchips und Mikroprozessoren für Computer- und Kommunikationsbranchen. Mit einem letztjährigen Jahresumsatz von USD 6,48 Mrd. beschäftigt AMD mehr als 8.900 Mitarbeiter an 39 internationalen Betriebsstätten…

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Bildquelle: Pressefoto Infineon Technologies AG

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