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Am heutigen Donnerstag kletterte der DAX auf ein neues Jahreshoch und knackte zeitweise die Marke von 12.400 Punkten. Allerdings hielt sich die Euphorie in Grenzen. 

Das war heute los. Die meiste Zeit des Tages bewegte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im Bereich seines Vortagesschlusses. Der Ausflug nach oben war von kurzer Natur. Unter anderem, weil die US-Märkte keine besonders gute Vorlage geliefert hatten. Dort wussten Anleger offenbar nicht so ganz genau, wie sie das jüngste Fed-Sitzungsergebnis einordnen sollten. Die Notenbank hatte die Leitzinsen gestern unverändert gelassen. Einige Investoren hatten wohl gehofft, dass die US-Währungshüter die Forderungen von Präsident Donald Trump nach einer Leitzinssenkung erfüllen würden. Daneben blickten Investoren auf eine Vielzahl von Unternehmensnachrichten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte heute vor allem Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) positiv von sich reden machen. Die Aktie des Wolfsburger Autobauers kletterte in der Spitze um rund 5 Prozent in die Höhe. VW kam zu Beginn dieses Jahres überraschend gut mit dem schwierigen Branchenumfeld zurecht. Zwar lieferte der Konzern im ersten Quartal weniger Autos an Kunden als im Vorjahr aus, konnte jedoch die Umsatzerlöse um etwa 3 Prozent auf 60 Mrd. Euro steigern. Außerdem wurden die Jahresziele bestätigt. Neben einem leichten Absatzplus fasst das Management für 2019 eine Umsatzsteigerung von bis zu 5 Prozent ins Auge. Bei der operativen Rendite vor Sondereffekten strebt Volkswagen nach wie vor einen Wert zwischen 6,5 und 7,5 Prozent an.

Einen sehr guten Tag erwischte auch die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Diese konnte zeitweise um rund 5 Prozent nach oben klettern. Das Papier profitierte von Aussagen der US-Umweltbehörde, wonach das Mittel Glyphosat laut ihrer Einschätzung nicht krebserregend sei.

Deutliche Kursverluste musste dagegen Münchener Rück (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026) hinnehmen. Die Aktie des Rückversicherers rutschte zeitweise um etwa 5 Prozent ins Minus. Grund dafür war der Dividendenabschlag, nachdem das Unternehmen seinen Anteilseignern auf der Hauptversammlung am Dienstag eine Dividende von 9,25 Euro je Aktie gegönnt hatte.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Woche stehen die neuesten US-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Die entsprechenden April-Statistiken wird die US-Regierung um 14.30 Uhr veröffentlichen. Darüber hinaus dürften sich Marktteilnehmer auf Unternehmensnachrichten konzentrieren. Hierzulande gilt der Anlegerblick erneut Automobilwerten. Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht die April-Daten zu den deutschen Pkw-Neuzulassungen. Außerdem werden adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) und BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) ihre Ergebnisse zum ersten Quartal 2019 veröffentlichen. BASF hält zudem seine Hauptversammlung ab.

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