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Am heutigen Freitag gelang dem DAX erneut der Sprung auf ein neues Jahreshoch. Allerdings bleibt es dabei, dass sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer nur sehr mühsam nach oben arbeitet. 

Das war heute los. Während sich Anleger einmal mehr hauptsächlich auf eine Vielzahl von Unternehmensnachrichten stürzten, sorgte die gute Stimmung an der Wall Street für ein wenig Auftrieb. Zur Wochenmitte hatten sich Anleger in den USA noch enttäuscht gezeigt, dass die Fed die Leitzinsen nicht gesenkt hat. Heute freuten sie sich dagegen über gut ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten. Laut Angaben der Regierung in Washington wurden im April in der Privatwirtschaft 263.000 Stellen geschaffen, während die Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent im Vormonat auf nun 3,6 Prozent fiel.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX sorgte vor allem adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) für Furore. Die Aktie des Sportartikelherstellers schoss zeitweise um rund 8 Prozent in die Höhe. Das Papier kletterte dabei auf ein neues Allzeithoch. Zwar hatten die Herzogenauracher im ersten Quartal 2019 mit einem rückläufigen Umsatzwachstum zu kämpfen, allerdings rechnet das Management in der zweiten Jahreshälfte mit einem Anziehen der Wachstumsdynamik. Außerdem konnte adidas die Profitabilität verbessern.

Im Fokus stand auch BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111). Der Ludwigshafener Chemiekonzern präsentierte seine neuesten Quartalsergebnisse und hielt seine Hauptversammlung ab. BASF hatte zuletzt mit einer geringeren Nachfrage aus der Automobilindustrie zu kämpfen. Ein Grund, warum das EBIT vor Sondereinflüssen im März-Quartal um 24 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro schrumpfte. Trotzdem konnte die BASF-Aktie zeitweise einen Kursgewinn von etwas mehr als 1 Prozent verzeichnen, da die Jahresziele bestätigt wurden. So soll beispielsweise das EBIT vor Sondereinflüssen auf Gesamtjahressicht leicht über dem Vorjahresniveau ins Ziel kommen.

Deutlich schlechter lief der Tag für Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Die Anteilsscheine der Kranich-Airline rutschten um knapp 3 Prozent ins Minus. Für schlechte Stimmung sorgten schwache Ergebnisse des Branchenkonkurrenten Air France-KLM (WKN: 855111 / ISIN: FR0000031122). Dieser hatte mit höheren Treibstoffkosten und einem heftigen Preiswettbewerb zu kämpfen, was im ersten Quartal 2019 für eine deutliche Ausweitung des Verlustes sorgte.

Das steht in der kommenden Woche an. Hierzulande wird es in Sachen Konjunkturdaten erst am Mittwoch richtig interessant, wenn die Statistiken zur deutschen Produktion im produzierenden Gewerbe für den Monat März veröffentlicht werden. Darüber hinaus stehen vor allem Verbraucherpreise im Fokus. Am Donnerstag erreichen uns die neuesten Inflationsdaten aus China, während am kommenden Freitag die US-Verbraucherpreise für den Monat April veröffentlicht werden. Auch dieses Mal erhoffen sich Marktteilnehmer unter anderem Hinweise auf das weitere Vorgehen der US-Notenbank Fed.

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