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Das größte Brauereiunternehmen der Welt Anheuser-Busch InBev (WKN: A2ASUV / ISIN: BE0974293251) verwaltet auch nach mehr als zwei Jahren nach der Übernahme von SABMiller einen riesigen Schuldenberg. Nach anfänglicher Skepsis der drastischen Gegenmaßnahmen finden Anleger nun Gefallen an dem raschen Abbau der Verbindlichkeiten. Auch die hauseigene Innovationsabteilung beflügelt die Entwicklungsaussichten.

Entstanden durch die Übernahme des U.S. Amerikanischen Bierimperiums Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische InBev-Gruppe Mitte 2008 ist die daraus resultierende Anheuser-Busch InBev (AB InBev), gemessen am Absatzvolumen, die heute größte Brauereigruppe der Welt. Mit über 500 bekannten Marken wie bspw. Budweiser, Beck’s oder Corona ist die Gruppe in mehr als 150 Ländern vertreten. Mit Hauptsitz in Brüssel erwirtschaftete sie im letzten Jahr einen Umsatz von USD 54,62 Mrd. und gehört damit laut Forbes Global 2000 zu einem der vierzig weltgrößten Unternehmen. Jedes dritte verkaufte Bier weltweit gehört unter das Dach des AB InBev Konzerns.

Mit Übernahmen zum Branchenriesen

Um dahin zu kommen, wo sich AB InBev heute befindet, übernahm die belgische Brauerei Interbrew über Jahrzehnte hinweg einen Konkurrenten nach dem anderen. Allein zwischen den Jahren 2000 und 2004 kam es zu mehr als 8 internationalen Übernahmen, darunter Marken wie Beck’s, Franziskaner, Löwenbräu und Hasseröder. Ende 2004 schloss sich die brasilianische Ambev Gruppe mit Interbrew zusammen und firmierten somit unter InBev. 2008 folgte schließlich nach einer regelrechten Übernahmeschlacht mit dem U.S. amerikanischen Anheuser-Konzern die Fusion zum heutigen AB Inbev Konzern.

Im Herbst 2016 kam es zuletzt zur Mammut-Übernahme der damalig weltweit zweitgrößten Brauerei SABMiller zu einem Preis von USD 106 Mrd. Obwohl die Übernahme seit jeher gut verdaut wurde, bezogen auf die Nutzung neuer Synergien und die Erhöhung internationaler Marktanteile, sorgen sich Marktexperten um die Kreditwürdigkeit des Konzerns. Denn durch die Übernahme von SABMiller stieg der Schuldenberg insgesamt auf USD 109 Mrd. an (Stand November 2018). Um dieses Problem möglichst schnell in den Begriff zu kommen, wurden die Dividenden seit der SABMiller Übernahme stetig verringert. Wurden im Jahr 2017 noch USD 2,00 an Dividenden bezahlt, belief sich die letzte Dividendenzahlung gerade mal auf nur noch knapp USD 0,67 – Somit soll bis Ende 2020 das Ziel erreicht werden, die Schulden auf weniger als das Vierfache des operativen Ergebnisses zu verringern…

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