Bildquellen: Pressefoto HeidelbergCement

Schon bei der Vorlage der 2018er-Zahlen standen bei HeidelbergCement (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004) die Zeichen auf Optimismus. Vorstandschef Bernd Scheifele stellte für 2019 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und vor Währung- und Konsolidierungseffekten ein Plus von drei bis neun Prozent in Aussicht. Der erfahrene Top-Manager, der 2020 sein Amt abgeben wird, setzte damals auf eine zumindest stabile Entwicklung in den USA, Kanada, Deutschland und Frankreich sowie Erholungstendenzen in einigen Emerging Markets.

Und tatsächlich: Von Januar bis März stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Neben günstigeren Wechselkursen war für die gute Entwicklung vor allem das gute Wetterverantwortlich, das im Vorjahr vor allem das US-Geschäft noch belastet hatte. Das bereinigte Ebitda sprang gar rund 60 Prozent auf 396 Millionen Euro in die Höhe. Hier gab es aber technische Effekte aufgrund von neuen Rechnungslegungsstandards. Doch auch ohne diese Besonderheit wäre das Ergebnisplus mit knapp 26 Prozent beachtlich hoch ausgefallen.

Im schwachen Marktumfeld konnte die HeidelbergCement-Aktie aber nur kleine Kursgewinne am heutigen Donnerstag verzeichnen. Mit einem KGV von elf ist der Wert aber weiterhin günstig zu haben…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto HeidelbergCement

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