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Nachdem es gestern noch nach einer Erholung ausgesehen hatte, rutschte der DAX am heutigen Donnerstag tief in die Verlustzone. Dabei ging es sogar unter die psychologisch wichtige 12.000-Punkte-Marke. 

Das war heute los. Einmal mehr interessierten sich Investoren vor allem für das beherrschende Thema dieser Woche. Die Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA. Die schlechte Stimmung an der Wall Street sorgte dafür, dass der Verkaufsdruck hierzulande am Nachmittag noch einmal zunahm. Als wenig hilfreich erwiesen sich auch einige negativ aufgenommene Quartalsberichte.

Das waren die Tops & Flops. Angesichts des schwachen Gesamtmarktumfeldes ist es keine Überraschung, dass in der DAX-Spitzengruppe vornehmlich so genannte defensive Werte aus den Bereichen Konsumgüter, Gesundheit oder Energieversorgung zu finden waren. Besonders gut entwickelte sich jedoch der Kurs der Vonovia-Aktie (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1). Diese notierte zeitweise mit 2,5 Prozent im Plus. Der Immobilienkonzern hatte Anleger in dieser Woche mit starken Quartalsergebnissen und einer angehobenen Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr überzeugt.

In der ersten deutschen Börsenliga hatte heute Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) die größten Kursverluste zu beklagen. Für die Anteilsscheine des Automobilzulieferers und Reifenherstellers ging es zeitweise um mehr als 6 Prozent in die Tiefe. Zwar konnte das Unternehmen die Umsatzerlöse im ersten Quartal des Jahres mit 11,0 Mrd. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres halten, der den Anteilseignern zurechenbare Nettogewinn fiel jedoch um 22 Prozent auf 575 Mio. Euro.

Das steht morgen an. Die US-Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2019 auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 Prozent. Ein Grund für die Fed wieder über Leitzinserhöhungen nachzudenken. Allerdings muss die Notenbank auch die Inflation im Blick behalten. Zum Ende dieser Woche werden die US-Verbraucherpreise für den Monat April bekannt gegeben. Weitere marktrelevante Konjunkturdaten werden am morgigen Freitag dagegen nicht veröffentlicht. Unternehmensseitig dürfte vor allem der Blick auf die jüngste Quartalsergebnisse bei der Deutschen Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) interessant sein.

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