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Nachdem in der Vorwoche der Handelsstreit zwischen den USA und China für rote Zahlen im DAX gesorgte hatte, fiel der Start in die neue Börsenwoche ebenfalls ins Wasser. Positive Impulse fehlten dabei gänzlich.

Das war heute los. Nach einem zunächst abwartenden Handelsauftakt kippte die Stimmung in Frankfurt schnell tief ins Minus. Die weltpolitische Gemengelage und die schwache Wall Street sorgten für einen verhagelten Wochenauftakt. China hatte als Vergeltungsmaßnahme auf eine entsprechende US-Zollerhöhung heute ankündigt seinerseits Zölle auf US-Importe im Volumen von 60 Mrd. US-Dollar zu erheben. Die Zölle sollen auf mehr als 5.000 US-Produkte erhoben und zwischen 5 und 25 Prozent betragen. Neben der Eskalation im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit sorgt auch die Lage im Iran-Streit für schlechte Stimmung an den Börsen.

Das waren die Tops & Flops. Die Gewinnerliste im DAX war den Tag über kurz. Vor allem defensive Titel konnten sich gegen die Abwärtsbewegung stemmen. Der Immobilientitel Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) gewann etwa gegen den Trend fast ein Prozent hinzu.

Am Indexende notierte mit thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) der große Gewinner vom Freitag. Das Papier war zum Wochenschluss um zeitweise mehr als 20 Prozent in die Höhe geschossen, nachdem das Unternehmen seine geplante Aufspaltung abgesagt und eine Holding-Struktur ins Gespräch gebracht hatte. Am Montag ging es für die thyssenkrupp-Aktie zeitweise fast 8 Prozent nach unten.

Im Fokus stand auch die Aktie des Versorgers E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999). Ein volatiler Kursverlauf mit Zugewinnen und Abschlägen von zeitweise ein Prozent resultierte aus der Vorlage der Quartalszahlen. Dabei zeigte das Kerngeschäft von E.ON – Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien – auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres operative Stärke. Lediglich das Geschäft in Großbritannien verhagelte den Jahresauftakt. Die Prognose für 2019 wurde dennoch bestätigt und von Unternehmensseite mitgeteilt, dass man sich bei der geplanten Übernahme von innogy im Zeitplan befinde.

Das steht morgen an. In Deutschland richtet sich der Fokus auf die Veröffentlichung der neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen. Zuletzt hatte sich der Konjunkturindikator stabilisieren können, weshalb Anleger nun gespannt darauf schauen, ob sich dieser Trend fortsetzen konnte. Daneben stehen die Daten zur Industrieproduktion der Eurozone (März) auf der Agenda. Aus den USA erreichen uns am frühen Nachmittag die Einfuhrpreise (April). Die Berichtssaison bringt ferner zahlreiche Unternehmensveröffentlichungen mit sich. Aus dem DAX berichten neben dem Versicherungskonzern Allianz auch das Pharma- und Spezialchemieunternehmen Merck KGaA sowie der Industriekonzern thyssenkrupp. Außerdem werden u.a. E.ON und Volkswagen ihre Hauptversammlungen abhalten.

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