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Nach der Kurserholung der vergangenen Tage nahmen DAX-Anleger am heutigen Freitag einige Gewinne mit.

Das war heute los. Nun machte es die US-Regierung offiziell: Die Strafzölle auf US-Autoimporte werden um bis zu sechs Monate verschoben. Allerdings blieb der große Jubel unter den Autowerten hierzulande aus. Schließlich bedeutet dies, dass auch die Unsicherheit, ob denn die Zölle kommen werden oder nicht, möglicherweise für weitere sechs Monate anhalten wird.

Zudem könnte der vonseiten der USA geforderte Preis für einen Verzicht auf die Autozölle, wie eine selbstauferlegte Verpflichtung der EU, die Autoexporte in die USA einzuschränken, zu hoch sein. Der Handelsstreit könnte eskalieren, ähnlich wie der US-Handelskonflikt mit China.

Das waren die Tops & Flops. Trotz des lange Zeit schwachen Gesamtmarktumfelds konnten sich im DAX einige Werte positiv hervortun. Die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) gehörte mit einem zwischenzeitlichen Kursplus von etwas mehr als 1 Prozent zur Indexspitzengruppe. Anleger fragen sich derzeit, wann Europas größter Sportartikelhersteller seine Rekordjagd fortsetzen wird, nachdem die allgemeinen Marktturbulenzen im Zuge der Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA den Höhenflug der adidas-Aktie unterbrochen hatten.

Deutlich schlechter lief es heute für die BMW-Aktie (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003). Allerdings war dafür vor allem der Dividendenabschlag nach der gestrigen Hauptversammlung beim Münchner Autobauer verantwortlich. Das Kursminus lag zeitweise bei mehr als 6 Prozent. Ähnlich große Verluste musste die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) einstecken. Nachdem gestern die Aufzugssparte im Fokus verschiedener Marktspekulationen stand, ging es heute eher um das Marine-Geschäft. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete vom Interesse der französischen Naval Group für die thyssenkrupp-Werftentochter.

Das steht in der kommenden Woche an. Die neue Handelswoche beginnt am Montag mit der Bekanntgabe der japanischen BIP-Daten zum ersten Quartal des Jahres. Hierzulande wird es in Sachen Konjunkturdaten vor allem am Donnerstag sehr interessant. Neben den europäischen Mai-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor werden die Zusammenfassung der EZB-Sitzung vom 10. April 2019 und das ifo Geschäftsklima für den Monat Mai bekannt gegeben. Außerdem findet vom 23. bis 26. Mai die Europawahl 2019 statt. In Deutschland wird jedoch nur am Sonntag, den 26. Mai, gewählt.

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